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Ran an den Fördertopf

Stadthagen will ins Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ aufgenommen werden Ran an den Fördertopf

Die Stadt greift nach einem gut gefüllten Fördertopf. Möglichst schnell will die Verwaltung die Aufnahme in das Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ beantragen. Damit soll Fördergeld für Sanierungsmaßnahmen in der Altstadt lockergemacht werden.

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Stadthagen. Bauamtsleiter Gerd Hegemann betonte im Planungs- und Bauausschuss des Rates, er sehe für Stadthagen „gute Chancen, in das Förderprogramm hinein zu kommen“. In der Stadthäger Altstadt gebe es „jede Menge Bausubstanz unter Denkmalschutz, die für diese Förderung in Frage käme“. Und: Es stünden derzeit „ziemlich viele Fördermittel zur Verfügung“. Daher sei es angeraten, schnell zu agieren.

 Die Verwaltung hat das Ziel, den Antrag bis spätestens zum 1.Juni einzureichen. Dazu muss ein Entwicklungskonzept erarbeitet werden, aus dem hervorgeht, welche Sanierungs- und Umbaumaßnahmen angepackt werden sollen. Daraus ergibt sich eine Gesamtsumme an Kosten. Im Fall der Aufnahme in das Programm würden der Bund und das Land diese Kosten je zu einem Drittel tragen.

 Gefördert werden unter anderem die Sicherung, Modernisierung und Instandsetzung erhaltenswerter Gebäude sowie die Erhaltung und Umgestaltung von Straßen und Plätzen in historischen Altstädten. Dies könnte speziell bei der geplanten Aufwertung der Fußgängerzone helfen, für die mit einer sechsstelligen Investitionssumme gerechnet wird.

 Auch Sanierungsprojekte von privaten Gebäudeeigentümern können aus diesem Topf bezuschusst werden. Über die Höhe würde der Rat später durch die Erarbeitung einer Förderrichtlinie entscheiden. Heiko Tadge (CDU) begrüßte es , dass auf diese Weise „Wirtschaftlichkeitslücken bei privaten Sanierungsvorhaben geschlossen werden können“.

 Im besten Fall könnte sogar noch für Projekte Geld fließen, die im laufenden Jahr geplant oder umgesetzt werden. Dazu zählt beispielsweise die Teilsanierung des Schlossgartens mit Restaurierung von Teichmauer, Sonnenuhr und Brunnen sowie der Aufstellung von Erläuterungstafeln. Darunter fielen aber auch Umbauarbeiten auf den Wallanlagen und der Planungswettbewerb für die vier städtischen Häuser an der Krummen Straße.

 Hegemann äußerte seine Überzeugung, dass „für die Aktivitäten, die wir in der Altstadt alle anschieben wollen, dadurch deutlich mehr Rückenwind entstehen kann“. ssr

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