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Ran an die Jugendlichen

CTC-Netzwerk Ran an die Jugendlichen

Angestoßen durch die SN-Berichterstattung über das CTC-Netzwerk, ist der Sozialausschuss von Projektkoordinator Ralf Cordes über den aktuellen Sachstand informiert worden. Zu wenig Konkretes allerdings für die Mehrheit der Mitglieder, die mit ihrer Kritik nicht hinter den Berg hielten.

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Symbolbild

Quelle: Archiv

Stadthagen. „Vier Jahre und drei Monate sind jetzt seit der ersten Idee vergangen und bisher ist alles nur theoretisch“, ärgert sich Heiko Tadge (CDU). Er habe den Eindruck, dass „man sich hinter dem Schreibtisch versteckt“. Die Stadt brauche eine zielgerichtete Jugendarbeit, die auch bei den Jugendlichen ankommt und „CTC kommt mir sehr langwierig vor“. Die CDU stand den „Gemeinschaften, die sich kümmern“ (Communities that care“) von Anfang an kritisch gegenüber, hätte sie das Geld lieber in konkrete Projekte für Jugendliche investiert gesehen.

Bisher ist viel „erarbeitet und analysiert“ worden, wie Cordes erkläre. Einzige umgesetzte Maßnahme ist ein Kursangebot im Familienzentrum für Eltern, die Schwierigkeiten haben, einen geregelten Tagesablauf umzusetzen.

Bestehendes Netzwerk nicht genutzt

Fachbereichsleiterin Iris Freimann warb um Verständnis, Netzwerkarbeit sei immer langwierig. Bürgervertreterin Elke Dünow wollte dieses Argument so nicht gelten lassen, „ein Netzwerk gab es schon, wir hätten nur drauf zurückgreifen müssen“.

Auch Ausschussvorsitzender Thomas Pawlick, der gleichzeitig als Sozialarbeiter an CTC beteiligt ist, würde sich eine schnelle Umsetzung wünschen, zumal: „Vor vier Jahren war der O-Ton des Ausschusses, nicht wieder ein Begutachtungsprojekt ins Leben zu rufen.“ Es gelte nun, den Spagat hinzukriegen, methodischer zu arbeiten, dabei jedoch nicht die Bedarfe der Jugendlichen nicht aus zu den Augen zu verlieren.

Freimann wollte diese Kritik so nicht stehen lassen, müssten für eine sinnvolle Planung doch erst die Grundlagen geschaffen werden. „Es gilt, die Lücken zu finden, wo Hilfe gebraucht wird.“

Das Projekt will „die Zusammenarbeit zwischen Behörden, Organisationen und Bewohnern eines Stadtteils oder einer Gemeinde verbessern“ – zugunsten von Kindern und Jugendlichen. col

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