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Rat befürwortet Altstadtkonzept

Argumente für Millionen Rat befürwortet Altstadtkonzept

Der Stadtrat hat das Entwicklungskonzept der Verwaltung als Begründung für die Aufnahme in das Förderungsprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ einstimmig abgesegnet. Damit ist die Bewerbung vollständig. Es geht um mehr als fünf Millionen Euro für die Entwicklung der Altstadt.

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Bereits 2008 hat die Stadt ein Programm zur Förderung der Fassadensanierung neu aufgelegt.

Quelle: Archiv

Stadthagen (ber). Jan-Philipp Beck (SPD) sieht in der Bewerbung eine Chance, der Altstadt neue Impulse zu geben und dessen Lebendigkeit zu erhalten. „Das könnte auch für private Investoren und Immobilieneigentümer ein Signal sein, gemeinsam mit uns den Weg zum Wohle der Stadt zu beschreiten.“
Insgesamt 2,65 Millionen Euro sieht das Entwicklungskonzept dafür vor, private Immobilieneigentümer bei der Sanierung und Erhaltung denkmalgeschützter und stadtprägender Gebäude finanziell zu unterstützen. Maßnahmen privater Bauherren zur Erhöhung der Barrierefreiheit sollen mit insgesamt 200 000 Euro gefördert werden. Der städtische Eigenanteil an der Förderung beträgt ein Drittel, den Rest übernehmen Bund und Land.
Heiko Tadge (CDU) betonte, das Konzept enthalte eine stichhaltige Begründung, um Fördergelder nach Stadthagen zu ziehen. Dabei mahnte er an, dass die ebenfalls geplante Erhaltungssatzung zur Sicherung der historischen Bausubstanz nicht über die Ziele des Altstadtkonzeptes hinausschießen sollte, um einer Entwicklung der Altstadt nicht im Wege zu stehen.
Auch Lothar Biege (FDP) unterstützte den Antrag, da er die Möglichkeit biete, Eigentümern erhaltenswürdiger Gebäude unter die Arme zu greifen. „Allerdings ist das ein ganz schöner Batzen, den die Stadt in den ersten Jahren aufbringen muss. Vor allem angesichts der Investitionen, die bereits geplant sind“, merkte Biege an.
Insgesamt beträgt der städtische Eigenanteil bei Aufnahme in das Förderungsprogramm rund 1,7 Millionen Euro, verteilt auf zehn Jahre. Die Zuschüsse von Bund und Land summieren sich auf insgesamt rund 5,3 Millionen Euro.
Allerdings muss die Stadt in den Anfangsjahren, 2016 und 2017, jeweils 500 000 Euro investieren. In der Folge sinkt der städtische Eigenanteil stetig. 2018 sind noch 250 000 Euro fällig, 2019 83 000 Euro und von 2020 bis 2025 insgesamt 392 000 Euro.
Das Entwicklungskonzept wurde im Auftrag der Stadt von der BauBeCon Sanierungsträger GmbH und dem Planungsbüro Cappel & Kranzhoff erarbeitet. Neben einer Bestandsanalyse enthält es Entwicklungsziele und Handlungsschwerpunkte.
Dabei gehe es vor allem um die Nachnutzung leer stehender Gebäude, die Sanierung der Bausubstanz und die Aufwertung der Fassaden, um das historische Stadtbild zu bewahren und die Attraktivität der Innenstadt zu fördern, wie es in dem Konzept heißt.

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