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E-Autos sollen kostenfrei parken

Ratsausschuss für Wirtschaft, Tourismus und Stadtmarketing E-Autos sollen kostenfrei parken

Elektro-Autos sollen in der Kreisstadt künftig kostenlos parken dürfen. Zudem ist die Einrichtung einer Ladesäule zum Auftanken solcher Fahrzeuge geplant.

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Symbolbild.

Quelle: dpa

STADTHAGEN. Das hat der Ratsausschuss für Wirtschaft, Tourismus und Stadtmarketing einmütig empfohlen. Die endgültige Entscheidung trifft der Verwaltungsausschuss Mitte Juni.

In den kostenlos abgestellten Elektro-Autos muss demnach wegen der jeweiligen Höchstparkdauer allerdings eine Parkscheibe benutzt werden. Die Fahrzeuge müssen zudem durch ein „E“ auf dem Kennzeichen eindeutig ausgewiesen sein. Die Regelung soll zunächst als Versuchsphase bis Ende 2018 gelten, eine Verlängerung soll rechtzeitig geprüft werden.

Gemäß der Empfehlung des Ausschusses kann der Energieversorger Westfalen Weser Netz GmbH (WWN) auf dem Eberhard-von-Breitenbuch-Platz am Schloss eine Ladesäule mit zwei Anschlüssen installieren. Ein entsprechender Vertrag mit der Firma soll geschlossen werden. WWN hatte eine entsprechende Anfrage an die Stadt gerichtet. Die Abrechnung der abgenommenen Strommenge soll über eine durch die WWN entwickelte App erfolgen, für die Kunden sich registrieren müssen. Die Ladebuchten sollen laut Verwaltung gut sichtbar ausgeschildert werden. Der Platz bei der Zehntscheune sei „von Besuchern gut auffindbar“, zudem hielten sich dort die Erdarbeiten für WWN in überschaubaren Grenzen, begründete die Verwaltung die Auswahl des Standortes.

60 Elektro-Fahrzeuge kreisweit gemeldet

Das kostenfreie Parken und eine Ladesäule für Elektro-Autos waren unter anderem vom Stadtmarketingverein gefordert worden (wir berichteten). Nach Einschätzung des städtischen Wirtschaftsförderers Lars Masurek haben die Maßnahmen freilich eher „eine symbolische Bedeutung“. Derzeit seien kreisweit gerade einmal 60 Elektro-Fahrzeuge gemeldet. Gleichwohl könnten die Neuerungen „einen Anreiz zur Förderung der Elektromobilität in der Kreisstadt darstellen“.

Das sah auch Sebastian Höltje (Grüne) so: „Das kann ein Einstieg in die Förderung der E-Mobilität sein.“ Jan-Philipp Beck (SPD) riet dazu, die weitere Entwicklung auf diesem Sektor zu beobachten. Durch die vom Bund beschlossene finanzielle Förderung beim Kauf von Elektro-Autos könnte sich der Markt ausweiten. „Möglicherweise könnte es später einmal sinnvoll sein, dezentral auch in den Stadtvierteln und Ortsteilen Ladesäulen zu installieren.“ Auch Jens Klugmann (CDU) befürwortete die Neuerungen. Der Gebührenausfall durch das kostenlose Parken von Elektro-Autos werde sich wohl „in überschaubaren Grenzen halten“, mutmaßte er. ssr

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