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Stadthagen Stadt Ratsgymnasium nimmt neues Teleskop in Betrieb
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Ratsgymnasium nimmt neues Teleskop in Betrieb
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22:30 06.11.2016
Physik-Student Niclas Schreiber kennt sich mit dem Newton-Teleskop bestens aus. Quelle: geb
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„Voller Aufregung bin ich mit dem Bild durch das Lehrerzimmer gerannt, aber die Reaktion war gespalten“, erinnert sich der Physiklehrer. „Die einen meinten, wir hätten wohl besser noch einmal über die Linse geputzt, die anderen wollten gleich mehr sehen“, so Flader. Mittlerweile durften sich auch Gäste ein Bild von den unendlichen Weiten machen.

 Schulleiterin Angelika Hasemann bedankte sich besonders beim Förderverein, der 5500 Euro der 6000 Euro teuren Gerätschaft übernommen hatte. Dass der tragende Aufbau nicht noch kostspieliger wurde, ist Hausmeister Klaus Last zu verdanken, denn der fertigte den Metallfuß in der Sternwarte kurzerhand selbst an.

Blick in den Himmel hat Tradition

Die Sternenguckerei hat an dem Gymnasium eine lange Tradition. „Schon in den sechziger Jahren war die Sternwarte Alleinstellungsmerkmal der Schule“, erinnert Hasemann. Lehrer Gerd Klugmann leitete jahrelang den Blick der Schüler in den Himmel. Zunächst nur ein Teleskop mit Dreibein, bekam die Anlage 1996 die Kuppel für 60000 Deutsche Mark gestiftet, ein Klassenraum ist direkt darunter eingerichtet. Auch durch den Einsatz von Jan Schreiber und Niclas Kretschmer aus dem Abiturjahrgang 2015, nun Studenten der Uni Hannover, ist der Raum mittlerweile zur technischen Leitstelle avanciert.

 Die Bilder aus dem Teleskop werden direkt von einem Rechner verarbeitet und sind auf dem Display schärfer zu erkennen als durch die herkömmliche Linse. „Das Teleskop hat eine Brennweite von 1000 Millimetern und eine Zehn-Zoll-Öffnung. Die Bilder der Hauptkamera werden wegen der Erdrotation durch eine Guiding-Kamera korrigiert“, erklärt Schreiber.

 Beeindruckende Aufnahmen vom Herznebel in 7500 Lichtjahren Entfernung oder einer Großaufnahme des Mondes, zusammengesetzt aus 500 Einzelbildern zieren schon die Wände wie Trophäen.

 „Die Schüler haben die gesamte Planung des Apparats übernommen“, betont Flader. Die Lehrer haben nur darauf geachtet, dass die Kosten nicht durch die Decke gehen. Für eine weitere Anschaffung kann sich der Physiklehrer allerdings schon jetzt begeistern: „Die Kuppel müssen wir bisher noch per Knopfdruck drehen, wodurch das Bild etwas verwackeln kann. Eine automatisch angepasste Rotation wäre eine lohnende Investition.“ geb

Solange wie der Optiker Hilgenfeld existiert sicher kein anderes Geschäft in der Innenstadt: Bis auf das Jahr 1866 geht die Handwerkstradition des Familienbetriebs an der Obernstraße zurück. Anton Friedrich Ehlerding etablierte sich vor 150 Jahren als Uhrmacher und setzte sein filigranes Geschick bald auch auf anderen Feldern ein.

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