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Reitsport à la carte ist ein voller Erfolg

950 Pferde am Start Reitsport à la carte ist ein voller Erfolg

Schön ist’s gewesen. Zum 19. Mal: Das Spring- und Dressurturnier Reitsport à la carte, ausgerichtet vom Reit-, Zucht- und Fahrverein Stadthagen (RZuFV), begeisterte am Wochchenende mit spannendem Sport, seinen vier- und zweibeinigen Akteuren, einer ausverkauften Nacht der Pferde, mit entspannten Gästen und mehr als 80 fleißigen ehrenamtlichen Helfern.

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Gut festhalten: Durch’s Wasser geht der Kutschen-Kurs. fwi

Stadthagen. In 36 Prüfungen starteten im Heiner-Schoof-Stadion an drei Tagen insgesamt 950 Pferde – „bei optimalen Platzverhältnissen“, wie die RZuFV-Vorsitzende Heidemarie Nolte am Sonntag vor geladenen Gästen erklärte. Ihr Dank für die Unterstützung galt unter anderem dem Hauptsponsor, der Volksbank Hameln-Stadthagen. Mit ausdauerndem Einsatz war die Versorgung der vielen hundert Reiter und Besucher verbunden. Bereits morgens um 6 Uhr standen Kea Schmidt und ihr 15-köpfiges ehrenamtliches Cateringteam parat.

Springen über Hindernisse, exakte Figuren in der Dressur: „Vieles sieht so spielerisch leicht aus“, beschrieb Landrat Jörg Farr seine Eindrücke vom Geschehen in den Parcours. Er wisse aber, das hinter den sportlichen Leistungen ebenso wie in der Turnierausrichtung viel Arbeit stecke.

„Es ist ganz phantastisch, was hier passiert“, resümierte Farr. Das Turnier sei beste Werbung für die Stadt und den Landkreis. Zwar sei er selbst kein Reiter, aber im Schlusswettbewerb „Jump, Drive and Drive“ am späten Sonntagnachmittag sei er aktiv dabei – als Autofahrer im Parcours.

Bürgermeister Oliver Theiß wagte sich im gleichen Wettbewerb auf die Kutsche, was bei der wilden Hatz entlang des Pilonenkurses und durch den Teich bedeutet: Gut festhalten!

Ebenfalls durchs Wasser wagten sich am Sonnabend Katrin Menneking (17), Nicola Ross (15) und Ida Luise Niederdorf (14) während einer Vorführung zum Thema Vielseitigkeitsreiterei. Der Dreikampf mit den Elementen Dressur, Springen und Geländeritt trug früher die Bezeichnung Military-Reiten und entstand aus dem Ausbildungsprogramm der Kavallerie.

Die Pferde der Mädchen sprangen nicht wie üblich über lose aufgelegte Balken, sondern über starre hölzerne Hindernisse. Diese bedeuten ein höheres Risiko für den Sprung. Allerdings sind die unflexiblen Barrieren wesentlich niedriger als die Hindernisse im Springparcours.

Und der Geländereiter lasse dem Pferd mehr „Mitspracherecht“ in der Bewältigung der Hindernisse, erklärte Claudia Spieß. Die Fachwartin für Vielseitigkeit im Kreisreiterverband und Sascha Nolte vom RZuFV hatten das sogenannte Schaubild organisiert. Die Reiterinnen freuten sich über Kinogutscheine als Dank für ihre Vorführung. sk

Großer Preisvon Schaumburg bei Reitsport a la carte am 17.05.2015

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