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Reparaturen nehmen kein Ende

Keine uneingeschränkte Fahrt auf der Stadtautobahn Reparaturen nehmen kein Ende

Autofahrer müssen sich auch weiterhin über die Geschwindigkeitsbeschränkung auf der frisch sanierten Stadtautobahn ärgern. Auch nach erneuten Reparaturen ist die Überholspur in Fahrtrichtung Bückeburg nicht uneingeschränkt befahrbar.

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Noch keine freie Fahrt in Sicht auf der Stadtautobahn.

Quelle: Archiv

STADTHAGEN. Der Grund hierfür sind Unstimmigkeiten zwischen der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr und der beauftragten Baufirma, die zum wiederholten Male nicht alle Reparaturen beheben konnte.

Ursprünglich hatte es sich um routinemäßige Sanierungsarbeiten gehandelt, aus welchen jedoch immer wieder neue Mängel entstanden waren, berichtet Markus Brockmann, Geschäftsführer der zuständigen Behörde mit Sitz in Hameln.

Bei dem aktuellen Schaden handele es sich um eine über zwei Zentimeter tiefe Delle im Asphalt. „Diese Tiefe ist nicht mehr zulässig“, so Brockmann. Die Stelle befände sich in unmittelbarer Nähe zu einem Brückenbauwerk.

Fahrsicherheit soll gewährleistet werden

Vor vier Wochen war bereits eine andere schadhafte Asphaltstelle behoben worden, so der Diplom-Ingenieur. Das aktuelle Problem lasse sich jedoch nicht so einfach lösen. „Die Delle ist mit den großen Maschinen kaum zu erreichen. Einen Anschluss an die umliegende Asphaltdecke zu schaffen, fällt der Baufirma damit schwer“, erläutert er. Die Nähe zur Brücke verschärfe die Lage zusätzlich und erschwere die Reparatur. „Wir wollen das Problem nicht verschlimmern, indem wir es verlagern“, fügt der Leiter des Geschäftsbereiches Hameln hinzu.

Bisher ist die Geschwindigkeit im entsprechenden Straßenabschnitt deshalb auf 70 Stundenkilometer begrenzt. Üblich sind auf der Strecke 100 Stundenkilometer.

„Natürlich möchten wir unbedingt Fahrsicherheit gewährleisten“,begründet Brockmann . Ein besonderes Risiko sieht er hierbei für Motorräder und Fahranfänger, die die Straßenlage besonders bei Regen falsch einschätzen könnten.

In der Diskussion der Landesbehörde mit der entsprechenden Baufirma ist bislang noch keine Lösung in Sicht. Fest steht für Brockmann aber: „Wir möchten in jedem Falle ein sicheres Ergebnis für alle erzielen.“ Für den entstandenen Schaden muss übrigens die Firma aufkommen.  mpv

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