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Stadthagen Stadt Rewe baut um
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Rewe baut um
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00:22 22.03.2015
Große Veränderungen stehen beim Rewe-Markt an der Jahnstraße an. Quelle: rg
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Stadthagen. Die Umgestaltung soll nach Auskunft von Rewe-Pressesprecherin Daniela Beckmann von Mitte April bis spätestens Mitte August passieren. In dieser Zeit zieht Rewe in das leer stehende Gebäude des früheren Penny-Marktes auf der gegenüberliegenden Straßenseite. „Es wird dort das gesamte Sortiment vorhanden sein, wohl nur nicht jeder Artikel in derselben Auswahl“, umriss die Pressesprecherin das Provisorium.

Der Rewe-Markt wird in den vier Monaten komplett umgebaut und modernisiert, „vom Fußboden bis zum Dach inklusive Parkplatz-Neugestaltung“, so Beckmann. Die Verkaufsfläche werde von derzeit 3000 auf dann noch 2000 Quadratmeter reduziert. Im Vergleich zu einem Standard-Einkaufsmarkt (rund 1400 Quadratmeter) sei das immer noch groß. In der kompakteren Form sei das aber „wirtschaftlicher zu betreiben“, begründete die Sprecherin das Vorgehen.

Es werde speziell im Bereich der Nahrungsmittel im Prinzip dasselbe Sortiment wie heute vorhanden sein, sagte Beckmann, „vielleicht statt bisher fünfzehn künftig noch zwölf Sorten Erdbeermarmelade“. Einen eigenen Drogeriebereich werde man aber nicht mehr betreiben. „Wir haben festgestellt, dass die Kunden in Stadthagen Drogerieartikel lieber in einem Fachmarkt kaufen“, berichtete die Firmensprecherin.

Ein Teil der durch die Verkleinerung des Rewe-Marktes frei werdenden 1000 Quadratmeter wird daher von einer dm-Filiale belegt. Dabei handelt es sich um eine zweite dm-Niederlassung in Stadthagen, da der Standort am Marktplatz erhalten bleibt, wie eine Vertreterin der Drogeriekette versicherte.

Zusätzlich werden nach Angaben von Beckmann eine Bäckerei „mit vielen Sitzmöglichkeiten“, ein Blumenshop und ein Feinkosthändler in das Gebäude einziehen. Namen konnte die Sprecherin noch nicht nennen. Damit entwickelt sich der Standort an der südlichen Jahnstraße zu einer Art Mini-Einkaufszentrum.

Über die Summe der Investitionskosten wollte die Firmensprecherin keine Auskunft geben. Hingegen bestätigte sie, dass sämtliche heutigen Mitarbeiter auch nach dem Umbau in dem Markt beschäftigt bleiben. Die geplante Umwandlung des Marktes in eine offene Handelsgesellschaft mit selbst verantwortlichem lokalen Chef sei nicht auf Eis gelegt worden, so Beckmann, werde aber erst nach dem Umbau ernsthaft Thema. ssr

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