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Rippenheizkörper statt Nachtspeicheröfen

Stadthagen / Wilhelm-Busch-Gymnasium Rippenheizkörper statt Nachtspeicheröfen

Nun ist die Rolle des „Nachzüglers“ abgestreift. Als eine der letzten Liegenschaften des Landkreises hat das Wilhelm-Busch-Gymnasium (WBG) eine zeitgemäße Pumpenwasserheizung anstelle der alten elektrischen Nachtspeicheröfen erhalten. Gestern legten Handwerker letzte Hand an den Umbau, der insgesamt rund 220000 Euro gekostet hat.

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Letzte Hand an den Heizungs-Umbau am Wilhelm-Busch-Gymnasium legen Energie-Manager Nils Althoff (hinten) und Monteur Aytac Aylan.

Quelle: sk

Stadthagen (ssr). Nach Angaben von Nils Althoff vom Energie-Management der Kreisverwaltung sind 96 veraltete Nachtspeicheröfen entsorgt worden. Statt dessen ist das WBG jetzt komplett an die mit Erdgas gespeiste Pumpenwasser- Heizzentrale der direkt benachbarten IGS angeschlossen. Das war bisher nur zu Teilen der Fall gewesen.

Die unwirtschaftlichen und vom heutigen Standpunkt aus energetisch sehr ineffizienten mit Strom betriebenen Nachtspeicheröfen waren 1995 installiert worden. „Die haben immense Stromkosten verursacht“, weiß Energie-Experte Althoff. Eingebaut sind nun ganz normale Rippen-Heizkörper, in denen durch Erdgas aufgewärmtes Wasser läuft. Althoff mag zwar die zu erwartende Energie- und Kosteneinsparung noch nicht beziffern. Eine Bilanz sei seriös erst im kommenden Frühsommer zu ziehen. Fraglos werde die Differenz aber jeweils „erheblich“ sein, so der Experte.

Die Umbauarbeiten hatten nach den Worten des Projektleiters nach Ende der Heizperiode Anfang Juni begonnen. Bis zum Beginn der Sommerferien waren alle Nachtspeicheröfen entfernt. Während dieser Zeit hätten die Firmen werktäglich jeweils von 7 bis 22 Uhr gearbeitet, um in der schulfreien Zeit den Löwenanteil des Umbaus zu schaffen.

Allerdings hätten sich leichte Verzögerungen dadurch ergeben, dass sich das Verlegen von Leitungen oberhalb der abgehängten Decken aufwändiger herausstellte als zuvor erwartet. „Wir konnten nicht immer die kürzesten Leitungswege wählen“, schilderte Althoff. Daher seien in den Wochen nach den Sommerferien noch Restarbeiten zu erledigen gewesen. Das habe vor allem die Isolierarbeiten und den Anschluss an die IGS-Heizzentrale betroffen.

Flächendeckend installiert worden sei auch eine so genannte „Einzelraum-Regelung“, mit der die Temperatur je nach Bedarf feinjustiert werden kann.

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