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„Rot-Grün betreibt Blockadepolitik“

Stadthagen „Rot-Grün betreibt Blockadepolitik“

Die rot-grüne Mehrheit im Rat „betreibt eine Blockadepolitik und verhindert eine städtebauliche Weiterentwicklung unserer Stadt“. Mit dieser harschen Kritik hat sich die WIR/FDP-Ratsgruppe in den aktuellen Streit um Investitionsvorhaben und Denkmalschutz eingemischt.

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Im Zentrum des Streits stehen fünf marode Häuser an beiden Seiten der Klosterstraße.

Quelle: rg

Stadthagen. In Stadthagen herrsche „Entwicklungsstillstand“, prangert Gruppenvorsitzender Richard Wilmers an: „Überall haben wir Leerstände und marode Häuser, die unter Denkmalschutz stehen.“ Begrüßenswerte Initiativen seitens der Kaufmannschaft „werden von der rot-grünen Ratsmehrheit ignoriert oder gar abgewürgt“. Wilmers erinnert an den Antrag des Geschäftsmanns Günter Kreft, zwei Häuser an der Klosterstraße abzureißen, da eine Sanierung aus wirtschaftlichen Gründen für keinen Investor zumutbar sei. „Das Ergebnis dieser Blockadepolitik ist, dass uns der Schandfleck an der Klosterstraße noch lange erhalten bleibt, und jegliche Entwicklung südlich der Marktpassage verhindert wird“, geißelt Wilmers die Haltung von Rot-Grün.

„Mit großem Missfallen“ betrachten Wilmers und sein FDP-Kollege Lothar Biege nach eigenem Bekunden auch den Vorgang um den Vorstoß des Geschäftsmannes Peter Hauß, an der Klosterstraße ein modernes Wohnquartier entstehen zu lassen. „Seit vielen Jahren bieten auch hier verfallene alte Häuser ein unansehnliches Bild.“ Eine Sanierung sei für keinen Investor interessant, so Biege. Genau an dieser Stelle seien moderne Wohnungen aber ein höchst wünschenswertes Projekt.

Wilmers und Biege versichern, städtisches Kulturgut durchaus bewahren zu wollen. Aber: „Marode und unansehnliche Häuser, die nicht einmal sanierungswürdig sind, gehören nicht zum schützenswerten Kulturgut.“

Unverständlich finden Wilmers und Biege, dass Bauamtsleiter Gerd Hegemann und führende rot-grüne Ratsfrauen hauptverantwortlich in der „Initiative Stadthäger Altstadt“ tätig sind. „Hier muss es doch zu Interessenskonflikten kommen, es sei denn, es stecken gezielte politische Strategien dahinter“, mutmaßen Wilmers und Biege. ssr

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