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Rot-Grün fasst Bau eines Bewegungsbeckens 2016 ins Auge

Verwaltung soll Voraussetzungen prüfen Rot-Grün fasst Bau eines Bewegungsbeckens 2016 ins Auge

Die rot-grüne Mehrheitsgruppe im Rat will die Option eröffnen, im Jahr 2016 am „Tropicana“ ein Bewegungsbecken zu bauen. Wie ein entsprechender Beschluss der Ratsgruppe vorsieht, soll die Stadtverwaltung in der mittelfristigen Finanzplanung des aktuellen Haushalts vorsorglich den Bau eines Bewegungsbeckens für 2016 vorsehen.

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Quelle: Archiv

Stadthagen. Damit weicht der rot-grüne Vorstoß vom Etatentwurf von Bürgermeister Oliver Theiß (parteilos) ab, der zum Thema „Tropicana“ in der bis 2018 reichenden mittelfristigen Finanzplanung nichts vermerkt hat. Auch mit Blick auf Planungen für ein Außenschwimmbecken in diesem Zusammenhang sagt der rot-grüne Gruppensprecher Jan-Philipp Beck: „Die Verschiebung der Diskussion auf nach 2018, wie vom Bürgermeister vorgeschlagen, ist für SPD und Grüne keine Alternative.“

Freilich gibt es für Rot-Grün einige Voraussetzungen, die für den Bau eines Bewegungsbeckens erfüllt sein müssen. So werden die Wirtschaftsbetriebe aufgefordert, bis Ende 2015 eine „aktuelle Kostenrechnung“ für ein solches Becken vorzulegen. Zudem sollen sie schriftliche „Absichtserklärungen“ von potenziellen Nutzergruppen einholen, um mehr Sicherheit für eine ausreichende Auslastung zu schaffen.

Außerdem soll die Stadtverwaltung prüfen, wie sich ein Bewegungsbecken in gesamtstädtische Ziele einfügen würde, „etwa die Ansiedlung eines Facharztzentrums oder in Ziele des Gesundheitstourismus“. Sollten die Ergebnisse aller genannten Fragen positiv bewertet werden, „wird der Bau eines Bewegungsbeckens 2016 durchgeführt“, so die rot-grüne Beschlusslage.

Grundsätzlich sieht die Mehrheitsgruppe neben dem Bewegungsbecken auch ein Außenschwimmbecken als notwendig an. Beck dazu: „Darin ist kein Widerspruch und kein entweder/oder zu sehen.“ Insofern werden die Wirtschaftsbetriebe aufgefordert, bis Ende 2015 detaillierte Planungen, inklusive einer Variante Naturbad, mit Kostenrechnung vorzulegen.

Geprüft werden soll auch, wie Bürger in die Planungen eines Außenschwimmbeckens mit einbezogen werden können. Zudem soll die Verwaltung „weitere alternative Finanzierungsmöglichkeiten suchen, etwa durch die Initiierung eines Fördervereins oder die Gründung einer Genossenschaft“. Die Ergebnisse dieser Aufträge sollen zu den Haushaltsberatungen für 2016 vorliegen, sodass „der Rat in die Lage kommt, im Finanzplanungszeitraum bis 2018 den Bau eines Außenschwimmbeckens zu beschließen“.  ssr

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