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Stadthagen Stadt Rot-Grün will Sportpolitik aufwerten
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Rot-Grün will Sportpolitik aufwerten
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00:26 23.05.2015
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Stadthagen

An diesem Prozess sollen dem Antrag nach „die Stadthäger Sportvereine, die nicht vereinsorganisierten Sportler sowie alle weiteren Akteure der Sport-, Freizeit- und Gesundheitsbranche beteiligt werden“. Die anfallenden Kosten für die externe Moderation könnten „durch die vom Rat der Stadt bereitgestellten Mittel für Bürgerbeteiligungsmaßnahmen finanziert werden“.

SPD und Grüne seien sich einig, dass zur zukunftsorientierten Sportentwicklung eine Doppelstrategie notwendig sei, erläuterte Gruppenvorsitzender Jan-Philipp Beck dazu in einer Pressenotiz. Auf der einen Seite gelte es, die akuten Probleme insbesondere bei der Sportstätteninfrastruktur möglichst zügig abzustellen. „Auf der anderen Seite haben Gespräche mit den Vereinen gezeigt, dass hier eine grundsätzlichen Zieldefinition der Sportpolitik fehlt“, so Beck.

Unter dem Motto „Stadthagen – eine bewegungsfreundliche Stadt“ sollen die Teilnehmer des Partizipationsprozesses Potenziale der Weiterentwicklung aufzeigen. Nach den Worten der grünen Fraktionschefin Maria Börger-Sukstorf sollen dabei nicht nur klassische Sportstätten in den Blick genommen werden, sondern auch „ein guter und sicherer Radverkehr, attraktive Strecken zum Spazierengehen und zum Joggen sowie Gesundheits-, Fitness- und Rehaangebote“. Auch „die naturnahen Bewegungsräume“ sollen nach Ansicht von Rot-Grün analysiert werden, um auch nicht vereinsgebundenen Sportlern ein attraktives Bewegungsumfeld zu bieten.

„Die Ergebnisse dieses Prozesses können eine grundsätzliche Orientierung und Priorisierung der Sportpolitik in Stadthagen sein“, bemerkte Beck abschließend. ssr

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