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Stadthagen Stadt Rotgrün will Ahornallee erhalten
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Rotgrün will Ahornallee erhalten
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00:24 23.01.2015
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Stadthagen

Während das Bauamt die derzeit 5,50 Meter breite Fahrbahn auf 6,50 Meter ausdehnen will, was das Abholzen der Hälfte der Ahorne zur Folge hätte, plädiert Rotgrün für eine Fahrbahnbreite von „5,50 Meter bis maximal 6,00 Meter“. Anders als das Bauamt, das dort eine Hauptverkehrsstraße mit Tempo 50 vorschlägt, will Rotgrün beim derzeitigen Tempo 30 bleiben. „Wir erachten die Ahornallee als Erschließungsstraße für die Gewerbegrundstücke und nicht als Hauptverkehrsstraße“, erläuterte Gruppensprecher Jan-Philipp Beck.
Um die Ahorne zu schützen, schwebt der rot-grünen Mehrheitsgruppe die Installation von Hochborden vor. Das würde verhindern, dass Lastwagen weiter auf die unbefestigten Randstreifen ausweichen. Hochborde würden zudem von den Verkehrsteilnehmern als weniger starr als Leitplanken wahrgenommen und dadurch Fußgänger und Radfahrer in ihrem Sicherheitsgefühl gestärkt und auch objektiv geschützt.
Die rot-grüne Ratsgruppe sei davon überzeugt, so Beck, dass ihr kostengünstiges Modell einen Begegnungsverkehr von Lastwagen in ausreichendem Maß gewährleistet. Neben der moderaten Verbreiterung sorge dafür vor allem Tempo 30. Beck verwies darauf, das Bauamt habe Ende 2013 selbst in einer Vorlage dargestellt, dass die Fahrbahnbreite von 5,50 Metern für den Zweck dieser Straße ausreichend sei. „Darauf kommen wir mit unserem Vorschlag zurück“, kommentierte Beck.
Zusätzlich schlägt die rot-grüne Ratsgruppe die Schaffung eines Radweges durch die Feldmark unter Umgehung der Ahornallee und weiter über die Stockfeldstraße zum Radweg an der Jahnstraße vor.
In einem zweiten Schritt fordert Rotgrün „mittelfristig eine Westumgehung“ und damit eine besser funktionierende Anbindung der Gewerbegebiete westlich der Stadt an das Fernstraßennetz. Demnach soll die Straße Am Georgschacht an die B 65 angebunden werden – und zwar entweder über das südliche Ende der Jahnstraße oder „in Kooperation mit der Gemeinde Nienstädt“ über die dortige Straße Hohes Feld.

Alle bislang vorgelegten Lösungsvarianten sind Thema einer gemeinsamen Sitzung des Bau- und Planungsausschusses und des Ausschusses für Klima -und Umweltschutz am Donnerstag, 22. Januar, 17.30 Uhr im Sitzungssaal des Ratshauses, Ratshauspassage 1.

von Stefan Rothe

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