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SMS: Weiße Flecken in der Kaufmannschaft

Gastronomen im Stadtmarketing unterrepräsentiert SMS: Weiße Flecken in der Kaufmannschaft

Gastronomen sind nach Worten von Günter Raabe, Vorsitzender des Stadtmarketingvereins Stadthagen (SMS), bei dem Zusammenschluss der Kaufleute in der Kreisstadt deutlich unterrepräsentiert.

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Stadthagen. Raabes Bewertung auf der jüngsten SMS-Jahresversammlung lautete: „unbefriedigend“, zumal besonders diese Gruppe „sehr stark“ von den Veranstaltungen des SMS profitierten.
Als Beispiel nannte Raabe unter anderem das Maifest und die mit zahlreichen Veranstaltungen verbundenen verkaufsoffenen Sonntage. Schließlich würden die Gastronomen sich bei solchen Gelegenheiten über die regen Besucherzahlen freuen.

Aber nicht nur bei den Gastronomen, auch bei den Einzelhändlern sieht der SMS-Chef „noch viele weiße Flecken“. Damit hatte Raabe vor allem die inhabergeführten Geschäfte im Blick. Bei Einzelhandelsketten sei es grundsätzlich schwierig, erklärte er, weil meistens der Konzern über den Beitritt zum Stadtmarketingverein an den jeweiligen Standorten entscheide.

Eigenständige Einzelhändler hingegen würden häufig die Kosten scheuen. Argumente wie „Was habe ich davon?“ würden ihn dabei besonders ärgern: „Da kriege ich Bauchschmerzen.“
Das SMS sei eine Solidargemeinschaft, auch wenn nicht alle gleich stark davon profitieren würden. Aber: „Wenn die Stadt voll ist, haben letztendlich alle was davon.“

Die Zahl der Mitglieder sei in den vergangenen Jahren konstant geblieben. Bei derzeit insgesamt 119 Mitgliedern habe der SMS die Austritte von 2015 durch Neuzugänge weitestgehend kompensieren können. Zu fast 100 Prozent seien dabei die Autohäuser und Apotheken aus der Kreisstadt vertreten. Die Abdeckung im Bereich der Gastronomen schätzte Raabe auf etwa 20 Prozent – „wenn überhaupt“. Den Grund für die Zurückhaltung in dieser Branche könne er sich nicht erklären. „Ich finde es aber schade“, so Raabe. tbh

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