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„SMS“ kämpft um „Stadthagen tischt auf“

Stadthagen / Stadtmarketing Stadthagen „SMS“ kämpft um „Stadthagen tischt auf“

Seit knapp einem Monat ist „Stadthagen tischt auf“ abgedeckt, und schon jetzt setzen sich die Organisatoren mit der Frage auseinander, wie es zukünftig mit der beliebten Veranstaltung in der Kreisstadt weitergeht.

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Holger Schulz (Vorsitzender des SMS) „Aufgrund des tollen Erfolges sind wir bemüht, „Stadthagen tischt auf“ auch nächstes Jahr weiterleben zu lassen. Wir haben schließlich erneut eine tolle Resonanz erfahren. Nicht zuletzt haben auch die Fernsehköche zum Gelingen beigetragen.“

Stadthagen (par). „Derzeit nuss ich offen sagen, dass für kommendes Jahr ein Fragezeichen hinter dem Event steht“, erklärt Carsten Bürgel, stellvertretender Vorsitzender des Stadthäger Stadtmarketings (SMS) und hauptverantwortlich für die Organisation.

Der Grund, warum Stadthagen 2012 eventuell nicht mehr auftischen wird, liegt keinesfalls an mangelndem Besucherzuspruch. „Die Resonanz war auch dieses Jahr wieder sehr gut. Der Sonnabend war der umsatzstärkste Tag, den wir jemals hatten“, bilanziert er. Dennoch ist die Veranstaltung alles andere als auf Rosen gebettet. Bürgels Angaben zufolge muss das Stadtmarketing jedes Jahr einen mittleren fünfstelligen Betrag aus eigener Tasche bezahlen, um das Defizit auszugleichen. „Das ist auf Dauer natürlich nicht immer stemmbar.“

Neben den „alles andere als geringen Kosten“ für die Stromversorgung schlägt eine hohe vierstellige Summe für die Anmietung und den Aufbau des Zeltes vor der Bühne zu Buche. „Auch die kleineren Dinge, wie die einheitliche Dekoration oder das Geschirr kosten Geld – nicht zu vergessen das Personal.“ Bürgel ist sich sicher, dass Einsparungen der Veranstaltung alles andere als gut tun würden. „Dann wäre der Charakter ein ganz anderer. Das wollen wir auf keinen Fall.“

Es wird innerhalb des Stadthäger Stadtmarketings bereits lebhaft über Möglichkeiten diskutiert, wie man zusätzliche Einnahmen erwirtschaften könnte. Eine Option wäre der Verkauf von Gourmet- und Küchenartikeln im Rahmen der nächsten „Stadthagen tischt auf“- Veranstaltung. „Wir würden Firmen eine Präsentationsfläche zur Verfügung stellen“, erklärt der stellvertretende Vorsitzende. Eine weitere Möglichkeit sieht er in einer geteilten Nutzung des großen Zeltes. „Das könnte man noch gut etwas länger auf dem Markt stehen lassen und für eine weitere Veranstaltung nutzen. So könnte man sich die Kosten teilen.“ Glücklich schätzt er sich, die Unterstützung der Stadt Stadthagen im Rücken zu wissen, die er als „vorbildlich“ bezeichnet.

„Wir werden sehen, was passiert und was sich ergibt. Natürlich würden wir uns über ein paar neue Sponsoren freuen, mit denen wir an einem Strang ziehen können. Das Ziel muss es sein, diese einmalige Veranstaltung zu erhalten“, so Bürgel. Ob und wie es mit „Stadthagen tischt auf“ 2012 weitergeht, wird sich in den kommenden Monaten entscheiden.

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