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SPD/Grüne wollen Schutzstreifen und Querungshilfen

Bauausschuss Stadthagen SPD/Grüne wollen Schutzstreifen und Querungshilfen

Der Planungs- und Bauausschuss hat sich mit knapper Mehrheit dafür ausgesprochen, dass die Oberntorstraße zwischen der Krebshäger Straße und der Schachtstraße großräumig umgestaltet wird. Die Verwaltung hat angeregt, dort Schutzstreifen für Radfahrer aufzutragen und Querungshilfen zu bauen.

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Stadthagen. Darüber hinaus soll auch der Gehweg in diesem Bereich baulich verändert werden.

Die Kosten für die Arbeiten schätzt die Verwaltung auf insgesamt 135 000 Euro. Der Bauausschuss votierte dafür, dass in den Haushalt des kommenden Jahres bereits 25 000 Euro für die Planung des Projektes eingestellt werden.

Die Oberntorstraße ist nach Angaben von Stadtplaner Matthäus Schmidt in diesem Bereich für viele Jungen und Mädchen Teil ihres Schulweges. „Zum Teil sind sie aber verkehrswidrig unterwegs, weil sie auf dem Gehweg fahren“, machte Schmidt deutlich.

Spricht sich der Rat ebenfalls für die Pläne aus, soll im kommenden Jahr ein entsprechender Auftrag an ein Planungsbüro erteilt werden. Für 2017 stehen dann nach der Genehmigung die Ausschreibung, die Vergabe und die Umsetzung der Bauarbeiten auf dem Programm.

Die Mitglieder von CDU und FDP sprachen sich indessen gegen die Vorlage aus. „Wir sind zwar überzeugt, dass es eine sinnvolle Maßnahme ist“, sagte CDU-Fraktionschef Heiko Tadge. Da die Oberntorstraße dort aber kein Unfallschwerpunkt sei, sehe er auch wegen der angespannten Haushaltslage die Möglichkeit, das Vorhaben zu einem späteren Zeitpunkt anzugehen. „Wir sollten uns die Situation im kommenden Jahr anschauen, auch mit Blick auf Fördermöglichkeiten durch das Niedersächsische Radwegekonzept“, forderte der CDU-Politiker.

„Sicherheit ist das höchste Gut“, hielt ihm Ute Hartmann-Höhnke (SPD) entgegen. Daher sollten die Planungskosten in den Haushalt eingestellt werden, zumal es auch Gelegenheit gebe, über die Pläne weiter zu diskutieren.

„Wir haben in diesem Ausschuss das Radwegekonzept angeschoben. Wenn wir uns an unser Wort halten wollen, dann dürfen wir solche Maßnahmen nicht verschieben“, unterstützte sie Gerd Tüting (SPD). Daraus ergebe sich für ihn die Konsequenz, der Vorlage zuzustimmen, so Tüting. bes

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