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SPD fordert bezahlbare Wohnungen

Neujahrsempfang des Stadtverbandes SPD fordert bezahlbare Wohnungen

Die Situation und die Integration der Flüchtlinge, die Verbesserung Stadthäger Sportstätten und das Schaffen von sozialem Wohnraum im Rahmen der Stadtentwicklung sind am Sonntag Themen beim Neujahrsempfang des SPD-Stadtverbandes und der SPD-Ratsfraktion gewesen.

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Jan-Philipp Beck bedankt sich mit Blumen und Präsent bei Gastrednerin Cornelia Rundt.

Quelle: sk

Stadthagen. Es gebe viele Menschen, die in unterschiedlichen Lebensphasen, ja oft ein Leben lang die Unterstützung der Solidargemeinschaft benötigen. „Dies ändert sich auch nicht dadurch, dass Menschen zu uns kommen, die ebenfalls besonders unterstützt werden müssen“, schickte Cornelia Rundt ihrem Referat zum Thema „Soziale Stadtentwicklung und neue Wohnformen“ vorweg. Die Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung zeigte eine gute wirtschaftliche und steuerliche Lage Niedersachsens auf. Zur Bewältigung der Flüchtlingssituation und Integration der bleibenden Migranten stelle das Land den Kommunen einen Nachtragshaushalt von 500 Millionen Euro zur Verfügung.

 Betroffen von der Flüchtlingssituation ist akut und auf Dauer die Wohnsituation in den Städten und Gemeinden. Rundt im Ratskeller: „Die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum wird weiter steigen.“ Mit der Aufstockung des Wohnraumförderprogramms um 400 Millionen Euro wolle das Land darum dafür sorgen, dass mehr Mietwohnungen gebaut werden, „insbesondere für Menschen mit kleinem Einkommen.“ Rundt unterstrich: „Kein spezieller Wohnraum für Flüchtlinge, sondern für alle!“ Nun käme es darauf an, dass die Fördermittel von der Bauwirtschaft abgerufen würden.

 Auf Baumaßnahmen im Bereich Sport wies der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Stadthagen und SPD-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Jan-Philipp Beck, hin. Durch das starke Betreiben der Partei werde in diesem Jahr unter anderem ein Bewegungsbecken am Tropicana gebaut. Laut Berechnungen der Wirtschaftsbetriebe werde diese Maßnahme das finanzielle Ergebnis des Tropicanas verbessern. Dies bestätige wiederum die Aussage der großen Ratsfraktionen, „dass neben dem Bau eines Bewegungsbeckens auch der Bau eines neuen Außenbeckens möglich und zu schaffen ist.“

 Die stellvertretende Bürgermeisterin Merve Neumann-Tietzer ehrte während des Neujahrsempfangs die Stadthägerin Elisabeth Biege (91), Trägerin des Bundesverdienstkreuzes am Bande, mit der Stadthäger Renaissance-Nadel. Sie hat in den sechziger Jahren in Stadthagen den Verein Lebenshilfe mit initiiert, 1980 den Behindertensportverein gegründet und noch mit 54 Jahren einen Übungsleiterschein erworben.

 Sie war lange Jahre im Seniorenbeirat tätig und noch immer sei ihr Elan nicht erschöpft. sk

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