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SPD und Theiß wollen Gutachten abwarten

Noch keine Entscheidung bei Ahornallee SPD und Theiß wollen Gutachten abwarten

Leitplanken und Nothaltebuchtenanlegen, eine zweite Fahrspur einrichten oder die Bäume fällen und neue Gehölze pflanzen: Beim Thema Ahornallee herrscht Uneinigkeit. Die Entscheidung wurde zurückgestellt, ein Gutachten über den Zustand der Bäume soll nun Klarheit bringen.

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Stadthagen. Ein externer Gutachter wurde hinzugezogen, um die Standfestigkeit und Vitalität der alten Bäume zu bewerten. Die Auswertung soll, wie Bürgermeister Oliver Theiß auf Anfrage mitteilt, noch diese Woche fertiggestellt und in der Bauausschusssitzung Ende November vorgestellt werden. Zu konkreten Inhalten wollte Theiß sich vor der Veröffentlichung nicht äußern.

 In die Vorlage sind, so erklärt Theiß, auch die Vor- und Nachteile aller Vorschläge eingeflossen. Die Auswertung solle voraussichtlich noch vor Weihnachten in einer Bürgerversammlung vorgestellt werden.

 Während die CDU-Fraktion zur Rettung der Ahorne eine Sicherung durch Leitplanken vorschlägt und die Grünen für eine zweite Fahrspur plädieren, möchte die Stadthäger SPD nach Worten des Vorsitzenden Jan-Philipp Beck erst die Vorlage der Verwaltung abwarten, bevor sie Stellung bezieht.

 Viele der mehr als einhundert Jahre alten Ahorne an der Straße Am Georgschacht sollen bereits Schäden aufweisen. Der Grund: Auf der engen Fahrbahn müssen Lastwagen entgegenkommenden Fahrzeugen ausweichen. Dadurch werden die Baumkronen geschädigt. Zudem wurden durch das Befahren der Banketten die Wurzeln zerstört.

 Die Grünen schlugen bislang vor, eine zweite Fahrbahn hinter der Baumreihe anzulegen, damit auf jeder Fahrbahn der Verkehr nur in eine Richtung geleitet wird. Dadurch könnten sich den Grünen zufolge die Probleme des Begegnungsverkehrs entschärfen lassen.

 Die CDU hingegen beantragte jüngst, die Fahrzeuge künftig mit Leitplanken daran zu hindern, auf den Fahrbahnrand auszuweichen. Dies sei eine Maßnahme, die dazu beitragen könnte, Wurzelwerk und Baumkronen zu schützen. Damit dennoch Begegnungsverkehr möglich bleibt, sprach sich die CDU-Fraktion für Nothaltebuchten als Ausweichplätze aus.

 „Wenn das Gutachten zeigt, dass die Bäume eine hohe Lebenserwartung haben, sollte man sie nach Möglichkeit erhalten“, sagt der Fraktionssprecher der SPD. Die Maßnahmen sollten nach Ansicht von Beck danach ausgelotet werden, „was der geringste Eingriff in die Umwelt ist“. Entscheidende Kriterien seien dabei vor allem die für das Gutachten ermittelte Lebenserwartung und die Standfestigkeit der Bäume. tbh

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