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SPD will kostenfreies Grünabfallsystem

Stadthagen / Spitzentreffen mit Gartenbauverein und Nabu SPD will kostenfreies Grünabfallsystem

Über die Grünabfallentsorgung nach Abschaffung der Brenntage haben Vertreter der Stadthäger SPD mit den Spitzen des hiesigen Gartenbauvereins und der Ortsgruppe des Naturschutzbundes (Nabu) gesprochen.

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Quelle: pr.

Von Stefan Rothe

Stadthagen. Übereinstimmend wurde dabei ein bürgernahes und für die Nutzer möglichst kostenfreies Grünabfallsystem gefordert. Das hat der Stadthäger SPD-Vorsitzende Jan-Philipp Beck in einer Pressenotiz mitgeteilt.

„Wir wollen, dass viel Grün in Stadthagen erhalten und neu angepflanzt wird. Also brauchen wir auch gute Entsorgungsmöglichkeiten für den Grünschnitt“, fassten demnach die beiden Vereinsvorsitzenden Dieter Kellermeier (Gartenbauverein) und Klaus Gewecke (Nabu) zusammen. „Wir wollen eine grüne Stadt“, stimmte Beck aus Sicht der Sozialdemokraten ein, „deshalb werden sich die Mitglieder der SPD Stadthagen auf allen Ebenen für ein bürgernahes ergänzendes Entsorgungssystem einsetzen.“

Zuständig für die Grünabfallentsorgung sei neuerdings der Landkreis, stellte Beck fest. Dieser habe ein ergänzendes Konzept zusätzlich zur „grünen Tonne“ und zur Selbstanlieferung zu Kompostplätzen angekündigt.

„Wir hoffen auf eine gute, bürgernahe Entscheidung des Kreistags“, formulierte Beck. Danach werde die SPD die Wirkung der neuen Regelung abwarten. Sollte sich in der Praxis ergeben, dass auch die Stadt noch einen angemessenen freiwilligen Beitrag außerhalb ihrer Zuständigkeiten leisten könnte, etwa durch die Einführung von Schreddertagen, werde die SPD dies entsprechend im Umweltausschuss des Rates einbringen, kündigte der Vorsitzende an.

Die Stadthäger SPD begrüßt laut Beck die Entscheidung der Landesregierung, die Brennverordnung auslaufen zu lassen. „Diese ist ökologisch schädlich und unzeitgemäß.“ Speziell mit Blick auf die großen Grundstücke in den Ortsteilen sei die Frage, wie es nach Abschaffung der Brenntage weitergeht, aber wichtig, sind sich die Ortsbeauftragten und SPD-Ratsmitglieder Ulrike Koller (Wendthagen), Manfred Kreusel (Enzen) und Ute Hartmann-Höhnke (Reinsen) einig. 

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