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Sauberkeit lässt zu wünschen übrig

Thema Grünpflege Sauberkeit lässt zu wünschen übrig

Die Grünpflege in der Stadt Stadthagen kommt nur schleppend voran. An manchen Stellen gibt die Kreisstadt nach wie vor kein gutes Bild ab. Beabsichtigte Schönheitskorrekturen scheitern jedoch aufgrund der schwierigen Finanzlage der Stadt, heißt es aus der Verwaltung.

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Quelle: pr.

Stadthagen. Es ist eines der Lieblingsthemen von Stadthagens Bürgermeister: die Grünpflege. Bei seinem Amtsantritt hatte Oliver Theiß das Aufhübschen des Stadtbilds zur Chefsache gemacht. Doch deren Realisierung verläuft nicht frei von Schwierigkeiten.

An manchen Stellen gibt die Kreisstadt nach wie vor keine sonderlich gute Figur ab. Fortschritte in Sachen Sauberkeit, wie von Theiß angestrebt, sind für viele nur schwerlich zu erkennen. Bei der Stadtverwaltung laufen die Unmutsäußerungen der Bürger zusammen.

Doch ganz so einfach ist die Umsetzung der Pläne laut Bauamtsleiter Gerd Hegemann nicht: „Viele dieser Flächen gehören nicht der Stadt, sondern befinden sich in dem Besitz anderer Institutionen, etwa des Landes Niedersachsen. Da können wir oft nicht einfach herangehen.“

Schwierige Finanzlage

Erschwert werden die beabsichtigten Schönheitskorrekturen aber nicht nur durch Kompetenzgerangel, wie es derzeit im Hinblick auf den Pilgerweg im Ortsteil Wendthagen stattfindet. Auch die schwierige Finanzlage der Stadt, die in den kommenden Jahren weiter zunehmen werde, trage einen großen Teil bei. Angesichts dieser Situation erklärt Kämmerer Jörg Schädel: „Es ist weniger ein Erkenntnis- als ein Umsetzungsproblem.“

Dabei hat die Stadt aus ihrer Sicht in der Vergangenheit eine Menge getan, um das städtische Panorama interessanter und angenehmer zu gestalten. Im vergangenen Jahrzehnt sind im Stadtgebiet neun neue Spielplätze entstanden, zudem gab es 29 weitere verkehrsberuhigte Straßen. Die positive Entwicklung, die die Vertreter der Stadt den rund 30 erschienenen Gästen aufzeigten, war jedoch nicht geeignet, alle Bedenken zu zerstreuen.

Arbeitsweise bemängelt

Bemängelt wurde aus den Reihen der Besucher unter anderem auch die Arbeitsweise, mit der auswärtige Firmen ihren jeweiligen Tätigkeiten nachgegangen waren und eine stärkere Fokussierung auf die lokale Wirtschaft und Stadthäger Unternehmen gefordert. Diesen Vorwurf mochte Theiß, der für nächstes Jahr deutliche Verbesserungen erwartet, nicht annehmen: „Wir haben so gut wie alle Arbeiten an lokale Firmen vergeben. Lediglich beim Amtspfortenkreisel war das wegen einer Verfügung nicht möglich.“ ano

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