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Sauna-Stammgäste erhalten Hausverbot auf Lebenszeit

Stadthagen / Wiederholtes Fehlverhalten Sauna-Stammgäste erhalten Hausverbot auf Lebenszeit

Drei langjährige Stammgäste der Tropicana-Sauna haben ein unbefristetes Hausverbot erteilt bekommen.

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Quelle: pr.

Stadthagen. Dieses erstreckt sich nicht nur auf die Sauna, sondern auch auf das Freizeitbad und die Festhalle, alles Einrichtungen der Wirtschaftsbetriebe. Nach Auskunft von deren Geschäftsführer Helmut Kirchhöfer ist es seit Bestehen dieser Sauna erst das zweite Mal, dass eine solche Sanktion ausgesprochen wird.

Nach Informationen dieser Zeitung ist wiederholtes grobes Fehlverhalten Hintergrund der Hausverbote. So soll einer der Betroffenen einem anderen Saunagast während eines Konfliktes die Brille aus dem Gesicht geschlagen haben. Eine weitere mit Hausverbot belegte Person soll aus seiner „Stammliege“ eine Frau mit leichten Tritten vertrieben haben. Zudem soll es zu Beleidigungen anderer Gäste gekommen sein: „Wenn ich so fett wäre wie du würde ich nicht in die Sauna gehen.“

Kirchhöfer wollte zu Details keine Stellung nehmen. Er bestätigte aber: „Von vielen Gästen und Mitarbeitern wird das Verhalten der Drei schon seit langer Zeit als äußerst störend und belästigend beschrieben.“ Einzelne Saunagäste hätten angedroht, nicht mehr zu kommen, wenn nichts unternommen werde. Nun sei das Maß voll gewesen.

„Wir kämpfen um jeden Stammgast und überlegen uns sehr genau, ob wir ein Hausverbot erteilen – da muss schon eine Menge vorgefallen sein.“ Das Hausverbot sei schriftlich begründet worden mit „geschäftsschädigendem Verhalten sowie Belästigungen und Beleidigungen von Gästen und Personal“.

Die Betroffenen weisen alle Anschuldigungen von sich. Ein Fehlverhalten ihrerseits habe es zu keinem Zeitpunkt gegeben. Einer der mit Hausverbot belegten Saunagäste prüft nach eigenen Angaben, gegen die Wirtschaftsbetriebe Strafanzeige wegen übler Nachrede zu stellen. Was die Betroffenen nicht verstehen: Sie seien weder von der Geschäftsführung noch von einem Mitarbeiter der Sauna im Vorfeld angesprochen, sondern von dem Hausverbot überrascht worden.

Bei den Beschuldigten auf Verwunderung gestoßen ist die Tatsache, dass das Hausverbot auch für die Festhalle gilt. „Das machen wir, weil unser Personal an allen Standorten der Wirtschaftsbetriebe arbeitet“, begründete Kirchhöfer.  ssr

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