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Schlossgarten mit Leben füllen

Theiß reagiert auf Kritik Schlossgarten mit Leben füllen

Nur bedingt hat Bürgermeister Oliver Theiß auf die Kritik der Schaumburger Landschaft mit Verständnis reagiert. „Schade“ findet es der Verwaltungschef demnach, dass die Landschaft seine Bürgerinformation zum Schlossgarten „offenbar falsch interpretiert“ habe.

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Der verwaiste Schlossgarten-Spielplatz – das Fontänenspiel im Band Nenndorfer Kurpark zeigt, dass es auch anders geht. 

Quelle: rg

Stadthagen. Das Problembewusstsein, das der Landschafts-Vorsitzende Klaus-Henning Lemme der Stadtverwaltung in Abrede gestellt hatte, sei „durchaus vorhanden“, sagt Theiß. Darum habe man schließlich mit Udo Jobst einen Vertreter des Renaissancevereins an Bord geholt. Auch der von der Landschaft angezweifelte Kontakt zum Niedersächsischen Denkmalschutz bestehe.
„Es ging bei dem Treffen eben ausdrücklich erst einmal nicht um Fachleute, sondern um den Dialog mit Bürgern“, verteidigt Theiß seinen Ansatz. Diese sollten „an der Entscheidungsfindung mitbeteiligt“ werden.

Bei der Veranstaltung in der Alten Polizei hatten sich zwei Fraktionen gebildet: Die einen wollten eine möglichst weitgehende historische Rekonstruktion des Schlossgartens – Pläne, die einen Kinderspielplatz ausschlossen, den sich die andere Gruppe wünschte. Lemme hatte sich danach für die Schaumburger Landschaft ausdrücklich gegen einen Spielplatz ausgesprochen.

Fontänen-Wasserspiel als mögliches Vorbild

Theiß zufolge wird genau das die große Herausforderung beim Thema Schlossgarten sein. Platz für Kinder könnte es seiner Meinung nach zum Beispiel auch an vielen kleinen Stationen geben, die sowohl zu Barock als auch zu Renaissance passen. Als mögliches Vorbild nennt der Bürgermeister ein Fontänen-Wasserspiel im Kurpark Bad Nenndorf, an dem „Kinder stundenlang spielen“. Am wichtigsten sei ihm, „dass der Park mit Leben gefüllt wird“.       

Unabhängig davon habe es sich bei der Veranstaltung aber ohnehin nicht um eine verbindliche Entscheidungsfindung gehandelt, sagt Theiß. Da es um einen Renaissance-Garten geht, sei es sinnvoll erschienen, als erstes beim Renaissance-Verein anzuklopfen. Früher oder später wollte man sich sowieso an die Schaumburger Landschaft wenden, deren Angebot für weitere Beratung Theiß gern annehme.

Irgendwann, sagt der Stadtvordere, wird es im Zusammenhang mit dem Projekt schließlich auch um Fördergeld gehen. „Und da führt kein Weg an der Schaumburger Landschaft vorbei“, weiß der Bürgermeister. jcp

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