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Schlossgartencafé: Ein Traum aus Glas

Neuer Vorschlag zur Gestaltung Schlossgartencafé: Ein Traum aus Glas

Die Gespräche rund um das Schlossgartencafé in Stadthagen nehmen kein Ende. CDU-Fraktionsmitglied und stellvertretende Vorsitzender des Stadtmarketing Stadthagen (SMS) Detlef Schröter wirft nun einen eigenen Vorschlag in den Ring.

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Detlef Schröter hat eigene Ideen für die Gestaltung des Schlossgartencafés.

Quelle: Archiv

Stadthagen. Nachdem der von der Stadt beauftragte Architekt bekannt gegeben hat, dass die Brandschäden so schwerwiegend seien, dass eine Sanierung nicht zu empfehlen ist, müssen die Politiker neue Überlegungen anstellen.

„Der Blick auf das historische Gebäude soll bestehen bleiben“, erklärt Schröter anhand seiner selbstgezeichneten Skizze. Darauf zu sehen ist die Front des Schlossgartencafés. Für Schröters Bauvorschlag müsse der derzeit vorhandene Anbau vollständig weichen. „Der Querriegel muss komplett abgerissen werden.“ An dessen Stelle soll ein Gebäude aus Glas entstehen, das somit den Blick auf den historischen Teil frei gibt.

Auch ein WC-Trakt und eine Küche beziehungsweise ein Lagerraum sind in seinem Entwurf rechts und links von dem Glaskasten aufgeführt. Diese sollen allerdings nicht aus Glas bestehen, sondern eine blickdichte Wand erhalten. Insgesamt hat der Anbau eine Länge von 20 Metern – davon nimmt der WC-Trakt 4,5 Meter und der Küchen-Lager-Raum acht Meter ein.

Einem direkten Abschmettern entgegenwirken

Sein Konzept hat Schröter bisher nur den Mitgliedern seiner Partei vorgestellt. Der stellvertretende SMS-Vorsitzende wendet sich mit seiner Idee nun an die Öffentlichkeit, um einem direkten Abschmettern in der kommenden Ratssitzung entgegenzuwirken. Er wolle vermeiden, über die „fraktionelle Schiene“ zu gehen, um dann „eine Absage der anderen Fraktionen erteilt zu bekommen“. Die Kosten des Anbaus schätzt Schröter auf etwa 300 000 Euro. Das Vorgehen der anderen Ratsmitglieder, immer die kleinste Lösung zu fordern, kann Schröter nicht nachvollziehen. „Dann können wir auch Kaffee und Kuchen verkaufen.“

Bürgermeister Oliver Theiß hatte jüngst bei einem Abstimmungsgespräch mit den Fraktionschefs mitgeteilt, dass er „offen für Ratschläge und Anregungen“ sei. Somit könne Schröter seinen Vorschlag im Rathaus einreichen. Aber auch andere Stadthäger seien dazu aufgerufen –und zwar bis zum 14. November. Einige Anregungen von Vereinen lägen ihm bereits vor, die ebenfalls berücksichtigt werden. Erst ab der zweiten Novemberhälfte werde er in den Beratungsrunden über die Inhalte sprechen, kündigt Theiß an. Danach könne er sagen, in welche Richtung es gehe. jemi, vr

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