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Schlossgartencafé: Standortfrage schnell klären

Entscheidung soll jetzt fallen Schlossgartencafé: Standortfrage schnell klären

Am kommenden Montag soll feststehen, an welcher Stelle das Schlossgartencafé in Stadthagen wieder errichtet oder neu gebaut wird. Eine Planungsgruppe, bestehend aus den Fraktionschefs, Vertretern des Bauamtes sowie einem Architekten trifft sich am Dienstag, 15. November, zur Beratung über die Standortfrage.

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Quelle: Archiv

Stadthagen. Das hat Bürgermeister Oliver Theiß auf Anfrage mitgeteilt. Über das Ergebnis dieses Treffens soll am kommenden Montag in einer gemeinsamen Sitzung aller Ratsfraktionen beraten und laut Theiß auch ein Beschluss gefällt werden.

 Dabei geht es freilich zunächst in erster Linie um den Standort, für den es nach Auskunft des Verwaltungschefs drei Optionen gibt. Die erste wäre der Abriss und Wiederaufbau des gesamten Vorbaus an gleicher Stelle (Kosten: rund 400000 Euro). Eine Variante davon wäre, nur einen kleinen Teil des Vorbaus an gleicher Stelle neu zu errichten, damit wäre aber lediglich eine Außengastronomie nur im Sommer möglich (Kosten laut Theiß: „deutlich günstiger“). Eine weitere Option wäre der Abriss des Vorbaus und die Errichtung eines  lichtdurchfluteten Kubus neben dem Lusthaus (Kosten: 485000 Euro). Die dritte Option schließlich sieht auch den Abriss des Vorbaus, die Errichtung eines Cafés aber auf der gegenüberliegenden Südseite des Schlossgartens vor (Kosten noch unbekannt).

 Nach Schilderung von Theiß soll der Rat in seiner Dezembersitzung einen Beschluss über den Standort fassen. Direkt anschließend könne ein Architekt mit der entsprechenden Entwurfsplanung und der Aufstellung der genauen Kosten beauftragt werden. Dieses Ergebnis solle „so schnell wie möglich“ vorliegen und in die politische Beratung über die genaue Gestaltung des künftigen Cafés inklusive exakter Kosten gegeben werden. Auf einen Zeitpunkt für den Baubeginn oder gar einer Fertigstellung wollte sich Theiß nicht festlegen.

 In die anstehenden Beratungen zur Standortfrage einbezogen werden Stellungnahmen des Verkehrs-, des Heimat- und des Renaissance-Vereins sowie des Stadtmarketing Stadthagen. Ein ebenso angefragtes Positionspapier der Schaumburger Landschaft war laut Theiß bis gestern nicht eingetroffen. Auf Kritik bei Vereinsverantwortlichen stieß die kurze Frist von knapp zwei Wochen für die Beantwortung. „Die Kritik ist durchaus berechtigt“, so Theiß, „die kurze Frist war aber dem geschuldet, dass wir schnell vorankommen möchten.“

 Der Renaissanceverein plädiert für ein Café auf der Südseite, der Verkehrsverein will seine Position laut Vorsitzendem Karl-Heinz Hepe bis zum Ergebnis der politischen Beratung vertraulich behandeln. ssr

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