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Schlug NP-Mörder auch in Stadthagen zu?

Stadthagen Schlug NP-Mörder auch in Stadthagen zu?

Der Raubmörder aus Stöcken hat mit großer Wahrscheinlichkeit auch schon in Stadthagen zugeschlagen. Die Polizei geht davon aus, dass die Überfälle auf den Aldi an der Bahnhofstraße vergangenes Jahr und auf die Tankstelle Rakelbusch kurz darauf auf das Konto des Unbekannten gehen. Das damals veröffentlichte Phantombild weist den Beamten zufolge frappierende Ähnlichkeit mit den Aufnahmen des Mörders aus der Überwachungskamera auf.

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Dieses Phantombild hat die Polizei erstellt, nachdem ein Unbekannter die Aldi-Filiale an der Bahnhofstraße überfallen hat. Die Kassiererin konnte den Täter gut beschreiben. Er sieht dem NP-Mörder sehr ähnlich.

Quelle: pr.

Stadthagen. Wie berichtet, befindet sich der Unbekannte seit vergangener Woche auf der Flucht, nachdem er den NP-Markt in Hannover-Stöcken überfallen und dabei einen 21-Jährigen erschossen und einen weiteren Kunden schwer verletzt hat. Die Polizei geht mittlerweile davon aus, dass weitere Taten auf das Konto des Mannes gehen – so auch die Überfälle in Stadthagen.
Am 20. November 2013 hatte sich ein etwa 40 Jahre alter Mann wie ein normaler Kunde an der Aldi-Kasse angestellt. Als er an die Reihe kam, zog er die Waffe und zwang die Angestellte, ihm Geld auszuhändigen. Das stopfte er in eine Plastiktüte. Damit stieg er vor dem Markt auf ein Fahrrad und radelte in Richtung des WEZ-Marktes davon.
Der Räuber war nicht maskiert. Aus diesem Grund konnte mithilfe der Angestellten ein Phantombild erstellt werden. Wie der Täter in Stöcken trug auch der Mann damals eine Schirmmütze. Er soll etwa 1,70 Meter groß und schlank sein, hat ein eher rundes Gesicht, trug keine Brille und keinen Bart. Bekleidet war er mit einem grünen Basecap, einer grünen Jacke und einer dunklen Hose. Das Fahrrad wird als dunkles Herrenrad beschrieben.
Wenige Tage später, am 5. Dezember 2013: Gegen 20 Uhr betrat ein Mann die Rakelbusch-Tankstelle in der Nähe des Bahnhofs in Stadthagen. Er bedrohte die Mitarbeiterin mit einer Schusswaffe und forderte sie auf, ihm Geld auszuhändigen. Die Frau wehrte sich jedoch so stark, dass der Täter ohne Beute zu Fuß flüchtete. Das zweite Opfer beschrieb den Täter damals genauso wie die Aldi-Mitarbeiterin: etwa 1,70 Meter groß, stämmig, unmaskiert, osteuropäischer Akzent. Die Fahndungen der Polizei in Stadthagen waren bislang erfolglos.
Wo sich der NP-Mörder derzeit aufhält, ist völlig unklar. Nach der Tragödie von Stöcken und den wieder aufgenommenen Ermittlungen in Stadthagen werden bei den beiden Angestellten wieder Wunden aufgerissen. Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass es auch damals hätte anders ausgehen können. vin

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