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Schmutzwassergebühren sinken

30 Cent pro Kubikmeter Schmutzwassergebühren sinken

Die Stadthäger sollen entlastet werden: Der Betriebsausschuss des Abwasserbetriebes hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, die Schmutzwassergebühren um 30 Cent auf 2,26 Euro pro Kubikmeter abzusenken.

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Stadthagen (bes). „Die Ersparnis würde bei durchschnittlich 43 Euro pro Person und Jahr liegen“, sagte Betriebsleiter Jörg Schädel, zugleich auch städtischer Kämmerer. Die neuen Gebühren sollen ab 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2018 gelten. „Wir haben in den vergangenen Jahren bei der Schmutzwasserbeseitigung Überschüsse in Höhe von 860 000 Euro erzielt. Diese müssen wir an die Bürger zurückgeben“, führte Schädel weiter aus. Ein Grund für die Mehreinnahmen sei, dass bei der Kalkulation für die vorangegangenen drei Jahre die prognostizierte Wassermenge überschritten worden sei. Doch auch bei den Erhaltungsmaßnahmen hat der Abwasserbetrieb Positives zu vermelden: „Die Kosten dafür sind unter der dafür angenommenen Höhe geblieben“, erklärte der Betriebsleiter.
Bernd Wolff von der K + W Wirtschaftsberatungs GmbH deutete jedoch an, dass es nach 2018 mit den Gebühren wieder nach oben gehen kann. Für den Zeitraum ab 2019 gebe es einen Anstieg um 27 Cent, so Wolff, der dem Ausschuss die Kalkulation vorgestellt hatte. Hintergrund sei, dass der Überschuss den Berechnungen zufolge dann abgebaut sein soll und fortan mit kostendeckenden Gebühren für die Schmutzwasserbeseitigung gerechnet werden müsse. Diese würden für die Jahre ab 2019 bei 2,53 Euro pro Kubikmeter liegen.
Für die Beseitigung des Niederschlagswassers müssen die Menschen in der Kreisstadt von 2016 an etwas tiefer in die Tasche greifen. Der Ausschuss votierte ohne Gegenstimme dafür, dass die Gebühren von 24 auf 26 Cent pro Quadratmeter steigen.
Der Abwasserbetrieb will im kommenden Jahr rund 1,07 Millionen Euro investieren und damit mehr als in der Vergangenheit. „Damit erreichen wir etwa die Höhe der Abschreibungen“, so Schädel. Zu den größten Posten in den Planungen gehört unter anderem die Optimierung der biologischen Reinigung mit rund 380 000 Euro und die Sanierung des Schmutzwasserkanals an der Jahnstraße zwischen den Straßen St. Annen und Falkenweg für 137 500 Euro.
Ausschussvorsitzender Gunter Feuerbach regte in diesem Zusammenhang an, bei Erdarbeiten Leerrohre zu verlegen, um so den Ausbau des Telekommunikationsnetzes zu erleichtern.

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