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Stadthagen Schritt für Schritt

Beeindruckend lang ist die Liste der Wohnstraßen in der Kreisstadt, die stark sanierungsbedürftig sind. Eine halbe Million Euro jährlich stellt der Rat für den Straßennachausbau zur Verfügung. So kann das Sanierungsprogramm nur Schritt für Schritt vorangehen – ein Prozess, der sich über viele Jahre hinzieht.

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Quelle: SN

Stadthagen. „Es hat sich über die Jahrzehnte ein großer Bedarf aufgestaut, den wir aufgrund der knappen Finanzmittel nur langsam abbauen können“, erklärt Bauamtsleiter Gerd Hegemann. Viele der Wohnstraßen seien in der Nachkriegszeit angelegt worden, „und zwar in einem Standard, der aus heutiger Sicht doch eher als provisorisch zu bezeichnen ist“.

 Im laufenden Jahr ist, wie berichtet, die Brandenburger Straße mit ihren Stichstraßen Dammweg und Sackstraße dran. Die Kanalarbeiten sind nach Angaben von Hegemann bereits überall fertiggestellt. Der Dammweg ist so gut wie komplett, die Sackstraße soll bis Weihnachten im Endzustand sein. Und die Arbeiten an der Brandenburger Straße sollen Ende März 2015 abgeschlossen sein, vier Monate eher als geplant, „wenn das Wetter mitspielt“, wie Hegemann ausdrücklich hinzufügt.

 Das Projekt Brandenburger Straße kostet insgesamt rund eine Million Euro. Das bedeutet: Der Etat für 2015 ist dadurch bereits mit verbraucht. „Im nächsten Jahr können wir also keinen Straßennachausbau betreiben, wir können nur die nächsten Maßnahmen planen“, stellt der Bauamtsleiter fest.

 Doch welche Wohnstraßen kommen als nächste dran? „Da es eine Vielzahl von Straßen gibt, die in einem ähnlich schlechten Zustand sind, ist es schwierig, eine von allen nachvollziehbare Reihenfolge festzulegen“, konstatiert Hegemann. Die Bauverwaltung beruft sich bei ihren Überlegungen auf eine 2011 vom Rat beschlossene vorläufige Liste, nach der als nächstes das Viertel zwischen der Berufsschule und der Seilerstraße dran wäre. Das beträfe die Sophien-, die Luisen,- die Hedwigs- und die Gretchenstraße sowie den Annaweg. Darüber entscheiden soll der Verwaltungsausschuss im November. Für die Priorität der genannten Straßen spricht der sehr schlechte Zustand der Kanäle.

 Diese Straßen sollen nach Vorstellung der Verwaltung in den Jahren 2016 bis 2019 saniert werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 1,98 Millionen Euro. Als erste sollen der Annaweg und die Marienstraße drankommen. Während der Planungsphase im kommenden Jahr soll es laut Hegemann auch eine Bürgerbeteiligung geben. Vorgesehen ist die Gestaltung als verkehrsberuhigte Zone. Noch offen ist, ob die Luisen- und die Hedwig-straße als Haupterschließungsstraßen eventuell als Tempo-30-Zonen eingerichtet werden. ssr

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