Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
Schüler können aufatmen

Ausbildung wird fortgeführt Schüler können aufatmen

Aufatmen hieß es jetzt für die Schüler im Bereich Heilerziehungspflege der Fresenius-Schule Stadthagen. Wie berichtet, schließt die Schule zum 31. Juli diesen Zweig aufgrund mangelnder Rentabilität. Mindestens 16 von den insgesamt 20 Betroffenen werden ihre Ausbildung jedoch nahtlos an der Heilerziehungspflegeschule der Paritätischen Lebenshilfe Schaumburg-Weserbergland in Stadthagen fortführen.

Voriger Artikel
Vier Interessenten für Kita-Trägerschaft
Nächster Artikel
Liquide, aber knapp bei Kasse
Quelle: pr.

STADTHAGEN. Die restlichen vier überlegen, an einen anderen Standort zu wechseln. Bis zum Ende der Osterferien sollen sie sich entscheiden. Dieses Ergebnis stand am Ende eines Treffens mit den Schülern, der Niedersächsischen Landesschulbehörde und Rolf Sielemann, Schulleiter der PLSW-Einrichtung. Vorausgegangen waren aber bereits Dutzende Gespräche, erklärt Christian Steege, Bezirksleiter bei den Ludwig Fresenius Schulen, der sich erleichtert über die Einigung zeigt: „Wir haben unser Versprechen, dass wir die Schüler nicht im Regen stehen lassen, gehalten.“

Keine finanziellen Nachteile

Zumal zu dieser Lösung gehöre, dass den Schülern durch den Wechsel keine finanziellen Nachteile entstehen. Das bei der PLSW erhobene monatliche Schulgeld von 80 Euro übernehmen demnach die Träger der praktischen Ausbildung, die mit der PLSW zusammenarbeiten. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Schüler ihr Praktikum in diesen Einrichtungen absolvieren, ihren jetzigen Arbeitsplatz also verlassen. In der Regel sind die Schüler an drei Tagen in der Woche in einem Betrieb beschäftigt, zwei Tage lernen sie in der Schule den theoretischen Teil. Sollten die Schüler zusätzliche Lehrbücher beim neuen Schulträger benötigen, übernehmen die Ludwig Fresenius Schulen die entsprechenden Kosten, heißt es seitens Steege.

Mit der Schließung des Schulzweigs geben die Fresenius-Schulen außerdem ihr Wohnheim an der Hüttenstraße zum 30. September ab. Laut Steege befinde sich dieses in einem „wenig repräsentativen Zustand“, weswegen sich die Schule zu diesem Schritt entschlossen habe. Die betroffenen Schüler würden bei der Suche nach neuen Unterkünften unterstützt und auch die Einrichtung der Wohnheimzimmer könnten sie kostenfrei übernehmen. col

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr