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Stadthagen Stadt Schüler können aufatmen
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Schüler können aufatmen
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00:17 10.04.2017
Quelle: pr.
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STADTHAGEN

Die restlichen vier überlegen, an einen anderen Standort zu wechseln. Bis zum Ende der Osterferien sollen sie sich entscheiden. Dieses Ergebnis stand am Ende eines Treffens mit den Schülern, der Niedersächsischen Landesschulbehörde und Rolf Sielemann, Schulleiter der PLSW-Einrichtung. Vorausgegangen waren aber bereits Dutzende Gespräche, erklärt Christian Steege, Bezirksleiter bei den Ludwig Fresenius Schulen, der sich erleichtert über die Einigung zeigt: „Wir haben unser Versprechen, dass wir die Schüler nicht im Regen stehen lassen, gehalten.“

Keine finanziellen Nachteile

Zumal zu dieser Lösung gehöre, dass den Schülern durch den Wechsel keine finanziellen Nachteile entstehen. Das bei der PLSW erhobene monatliche Schulgeld von 80 Euro übernehmen demnach die Träger der praktischen Ausbildung, die mit der PLSW zusammenarbeiten. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Schüler ihr Praktikum in diesen Einrichtungen absolvieren, ihren jetzigen Arbeitsplatz also verlassen. In der Regel sind die Schüler an drei Tagen in der Woche in einem Betrieb beschäftigt, zwei Tage lernen sie in der Schule den theoretischen Teil. Sollten die Schüler zusätzliche Lehrbücher beim neuen Schulträger benötigen, übernehmen die Ludwig Fresenius Schulen die entsprechenden Kosten, heißt es seitens Steege.

Mit der Schließung des Schulzweigs geben die Fresenius-Schulen außerdem ihr Wohnheim an der Hüttenstraße zum 30. September ab. Laut Steege befinde sich dieses in einem „wenig repräsentativen Zustand“, weswegen sich die Schule zu diesem Schritt entschlossen habe. Die betroffenen Schüler würden bei der Suche nach neuen Unterkünften unterstützt und auch die Einrichtung der Wohnheimzimmer könnten sie kostenfrei übernehmen. col

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