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„Schüler mit ganzer Persönlichkeit im Blick“

Stadthagen / „Eine Schule für alle Kinder“ „Schüler mit ganzer Persönlichkeit im Blick“

Ihr 20-jähriges Bestehen feiert die IGS Schaumburg in Stadthagen. Die Gesamtschule war Ende August 1991 nach konfliktreicher politischer Vorgeschichte vom damaligen Kultusminister Rolf Wernstedt (SPD) eröffnet worden.

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Diese Schüler freuen sich über 20 Jahre IGS Schaumburg in Stadthagen.

Quelle: rg

Stadthagen (ssr). Die IGS war mit 104 Schülern und elf Lehrern gestartet. Heute zählt sie 960 Schüler und insgesamt rund 100 Lehrkräfte und Mitarbeiter. Stets hatte es für den jeweils neuen fünften Jahrgang viel mehr Bewerber als Plätze gegeben – bis zu 550 Anmeldungen für 104 Plätze wurden verzeichnet. Erst nach Gründung der drei IGS in Helpsen, Obernkirchen und Rodenberg vor zwei Jahren hat sich diese Lage entspannt.

„Wir freuen uns, dass unser pädagogisches Konzept sowie dessen Umsetzung so gut angenommen wurde und eine derart starke Nachfrage mit der Folge von kreisweit drei IGS-Neugründungen mit ausgelöst hat“, sagt die Didaktische Leiterin Bärbel Harmening, eine von sieben noch aktiven Gründungs-Lehrkräften.

Als einen zentralen Kernpunkt des pädagogischen Ansatzes bezeichnet es Schulleiterin Astrid Budwach, „dass es uns nicht nur um Lerninhalte geht, sondern wir die Schüler mit ihrer ganzen Persönlichkeit in den Blick nehmen“. Inbegriffen sei darin das stete Bemühen, „jedem Schüler mit seinen spezifischen individuellen Begabungen so gerecht wie nur irgend möglich zu werden“. Das Ganze steht unter dem Motto „Eine Schule für alle Kinder“.

Das beinhalte letztlich auch das Ziel, „jedem einzelnen Schüler zum für ihn bestmöglichen Schulabschluss zu verhelfen“. Die IGS verstehe ihren Ansatz auch im Hinblick auf die Berufswelt: „Da kommt es nicht nur auf angesammeltes Wissen, sondern auch auf soziale Kompetenzen und auf geweckte Kreativität in den Köpfen an.“

Diese Ziele „einen unser Kollegium“, würdigt Budwach. Dies führe bei den IGS-Lehrern seit zwei Jahrzehnten zu „einem außergewöhnlich großen Engagement“, ergänzt Harmening. Das drücke sich etwa in der „starken Bereitschaft, sich ständig weiter zu entwickeln“ aus. Sich permanent selber kritisch zu hinterfragen, dabei vielfach externe Beratung und kritische fachliche Betrachtung von außen einzuholen, kennzeichne die IGS Schaumburg seit 20 Jahren.

Programm zum Jubiläum

1Vom 23. bis zum 25. August beschäftigen sich alle Klassen als Projekt mit „20 Jahre IGS Schaumburg“. Eine öffentliche Präsentation der Arbeitsergebnisse wird am Donnerstag, 25. August, von 14 bis 15.30 Uhr im Rahmen eines Jubiläums-Schulfestes geboten.

Einen Jubiläums-Festakt mit anschließender Feier gibt es für geladene Gäste (Lehrer, Mitarbeiter, Eltern, Ehemalige) am 2. September.

Bereits ausverkauft ist ein Jubiläums-Konzert der A-cappella-Gruppe „Maybebop“ am Sonnabend, 17. September, um 20 Uhr in der IGS-Aula mit dem Titel „Extrem nah dran“ (Veranstalter: „Alte Polizei“). „Maybebop“ ist Pate des IGS-Projekts „Schule mit Courage – Schule ohne Rassismus“. ssr

Aus der Schulgeschichte

  • 1A ugust 1991: Eröffnung durch Kultusminister Rolf Wernstedt.
  • Juli 1994: Einweihung des IGS-Neubaus an der Schachtstraße.
  • August 1994: Start der kreisweit ersten Integrationsklasse an einer weiterführenden Schule.
  • August 1997: Die erste Bläserklasse im Landkreis wird gegründet.
  • September 1997: Oberstufen-Kooperation mit dem benachbarten Wilhelm-Busch-Gymnasium.
  • 2001-2004: Teilnahme an einem internationalen Schulqualitätsprojekt der Bertelsmann-Stiftung.
  • August 2006: Gründung der IGS-Oberstufe.
  • August 2010: Jahrgangsübergreifendes Projektlernen wird eingeführt. ssr
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