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Schulbusverkehr sorgt für Unmut

Stadthagen Schulbusverkehr sorgt für Unmut

Der morgendliche Schulbusverkehr für die Grundschule An der Bergkette bereitet einigen Eltern und der Schulleitung derzeit Kopfzerbrechen. Das Problem: Wenn alle 41 angemeldeten Schüler mitfahren, stehen nicht genügend Sitzplätze zur Verfügung.

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Noch sind die Plätze leer, wenn aber alle Schüler mitfahren, hat nicht jeder einen Sitzplatz.

Quelle: rg

Stadthagen. Ein Leser hatte sich bei den SN gemeldet und berichtet, Kinder hätten sich darüber beklagt, dass einige Kinder stehen müssten, weil seit Schulbeginn nur noch ein kleinerer Bus eingesetzt werde. Dem widerspricht das Schulamt des Landkreises, das die Kosten des Schulbusverkehrs trägt.

 Die Größe des Linienbusses ist unverändert geblieben. Allerdings hat die Zahl der „Buskinder“, also der Schüler, die mit dem Bus zur Schule An der Bergkette fahren, zugenommen, wie Schulleiterin Bernadette Menzel im Gespräch mit unserer Zeitung berichtete.

 Deshalb sei es – in seltenen Fällen – dazu gekommen, dass Kinder im Bus stehen mussten. Per Aushang bittet Menzel die Eltern darum, ihre Kinder anzuhalten, sich zu dritt in eine Bank zu setzen, sollte der Platz im Bus nicht ausreichen. Denn einen Anspruch auf einen Sitzplatz, das ist rechtlich geregelt, gibt es nicht. „Ich denke fast, dass es nicht zu lösen ist“, so Menzel. Elternvertreterin Doris Christians fügte hinzu, der Schulelternrat sei über die Situation „sehr unglücklich“.

 Trotzdem wollen Schulleitung, Eltern und auch das Busunternehmen Rottmann & Spannuth alles daran setzen, dass die Kinder sicher zur Schule kommen. Ein Reisebus, der im Gegensatz zu den beiden jetzt fahrenden Linienbussen mit mehr Sitzplätzen ausgestattet wäre, kommt nach Auskunft von Geschäftsführer Dirk Rottmann eher nicht infrage. „Die Busunternehmen sind gehalten, im Rahmen der Inklusion Linienbusse einzusetzen“, bestätigte auch Schulleiterin Menzel. Durch die vom Gesetzgeber geforderte Niederflurtechnik fallen zusätzlich einige Sitzplätze weg. Busunternehmer Rottmann sagte jedoch der Schulleitung nach den Worten Menzels zu, den Einsatz eines größeren Linienbusses mit mehr Sitzplätzen nach den Herbstferien zu prüfen.

 Gegen ein weiteres Problem, mit dem der Schulbusverkehr derzeit zu kämpfen hat, wird allerdings auch kein größerer Bus helfen: die Verspätungen durch die Baustelle an der Jahnstraße. Da aber die Sicherheit der Kinder sowohl für die Schulleitung als auch für das Busunternehmen Vorrang hat, müssen die Eltern und Schüler hier in den kommenden Wochen mit Verspätungen rechnen. Schulleiterin Menzel sicherte jedoch zu, dass dann auch der Unterricht erst einige Minuten später beginnt. aw

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