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Seniorenbeirat will Anrufbus für Stadthagen

Stadt soll unterstützen Seniorenbeirat will Anrufbus für Stadthagen

Die Stadthäger Ortsteile, besonders die Bergkette, sind von der Kernstadt abgehängt – in Bezug auf den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Deshalb möchte der der Seniorenbeirat bei der Stadt einen Antrag auf Unterstützung bei der Einführung eines Anrufbusses in der Kreisstadt einreichen.

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In Niedernwöhren fährt der Anrufbus schon längst.

Quelle: Archiv

Stadthagen. Die Möglichkeiten für Bürger ohne Auto, aus den Ortsteilen oder aus den umliegenden Dörfern mit dem Bus in die Kreisstadt zu kommen, sind unbefriedigend.

 Die Busanbindung in Stadthagen sei allgemein schlecht, beschreibt Karl-Heinz Hansing, stellvertretender Vorsitzender im Seniorenbeirat. Die Leidtragenden seien besonders Senioren. Zwar seien jetzt auch die Schulbusse frei zur Benutzung für jedermann, doch die Zeiten sind an den Schulbetrieb angepasst. Da besteht aus Sicht des Seniorenbeirates Handlungsbedarf.

 In Kommunen rund um Stadthagen existieren bereits Anrufbussysteme, die von Vereinen betrieben und von den Gemeinden finanziell, etwa in der Beschaffung eines Fahrzeuges, unterstützt werden. In Niedernwöhren fährt ein Anrufbus, Gleiches gilt für die Samtgemeinde Nienstädt. Der jüngste Anrufbus ist seit März in der Samtgemeinde Sachsenhagen unterwegs. Dort hatte die Kommune den Anstoß gegeben.

 Ein mit ehrenamtlich Aktiven laufendes System auf Stadthagen zu übertragen, ist laut Hansing kaum möglich. Der Grund: Es finden sich nach seiner Erfahrung keine ehrenamtlichen Helfer für dieses Projekt in der Stadt. Hansing, der in dieser Hinsicht vorgefühlt hat: „Da hebt keiner die Hand.“

 Fahrer zu finden, sei in den dörflichen Gemeinden einfacher. Allerdings gehe er davon aus, dass zum Beispiel auch der Anrufbus Niedernwöhren „nicht ewig“ fahren wird. Auch dort sei es auf lange Sicht immer schwieriger, Helfer zu finden.

 Um für Stadthagen individuelle und günstige Fahrmöglichkeiten für Senioren zu generieren, müssten die Organisatoren in der Kreisstadt also andere Wege gehen, zum Beispiel auf Geschäftspartner setzen – seien es Taxen oder Busunternehmen. Auch hier hat Hansing bereits erste Gespräche geführt. Allerdings sei ohne eine finanzielle Unterstützung aus öffentlicher Hand nichts zu machen. Der Seniorenbeirat hat darum in der jüngsten Sitzung beschlossen, am Montag einen Antrag zur Unterstützung bei der Einrichtung eines Anrufbus-Systems bei der Stadt abzugeben. sk

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