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Sicher über die Enzer Straße

Mittelinsel soll helfen Sicher über die Enzer Straße

An der Enzer Straße in Stadthagen soll sich was tun. Die Verwaltung schlägt vor, auf Höhe des Gebäudes Nummer 87 eine Mittelinsel in der Fahrbahnmitte einzubauen, da die Straße in diesem Bereich häufig von Fußgängern und Radfahrern gequert werde.

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Quelle: PR

STADTHAGEN. Dabei handele es sich um die Wegeachse von der Hüttenstraße zum Tropicana. Wie Bauamtsleiter Gerd Hegemann weiß, ist der Umbau der Enzer Straße und die Verbesserung der Situation für die Fußgänger seit den neunziger Jahren Thema. Weil es sich jedoch um eine Landesstraße handele, „sind unsere Zugriffsmöglichkeiten begrenzt“. Nun sei ein Vorschlag aus der Bürgerschaft aufgenommen worden, „vor dem Hintergrund, dass aktuell auch Querungshilfen in den Ortsteilen diskutiert werden“, so Hegemann.

Verkehrsaufkommen pro Stunde

Entscheidend für die Frage, wann der Einbau einer Mittelinsel empfehlenswert oder notwendig ist, ist das Verkehrsaufkommen pro Stunde. Beträgt die Verkehrsstärke mehr als 1000 Fahrzeuge in der Stunde, ist eine Mittelinsel zwingend erforderlich. Bei weniger als 250 Autos wird eine solche Querungshilfe hingegen nicht empfohlen. Bewegt sich die Verkehrsmenge zwischen diesen beiden Werten, kann ein Einbau, bei entsprechendem Querungsbedarf und ausreichender Fahrbahnbreite, sinnvoll sein.

Das Land als zuständiger Straßenbaulastträger sieht in dem vorliegenden Fall keine Notwendigkeit gegeben, da eine Verkehrszählung aus dem Jahr 2015 einen Spitzenstundenwert unter 1000 Kfz ergeben hat. Gezählt wurden demnach 9800 Autos am Tag, 790 zur Spitzenstunde, 710 Radfahrer sowie 250 querende Fußgänger am Tag.

Keine Einwände gegen den Einbau

Vertreter der Verkehrsbehörde des Landkreises, des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr, der Polizei und der Straßenmeisterei haben der Stadtverwaltung mitgeteilt, dass sie dennoch keine Einwände gegen den Einbau einer Querungshilfe haben. Denn mit 790 Fahrzeugen zur Spitze sei ein Einbau durchaus sinnvoll. Die Umsetzung müsste allerdings als freiwillige Maßnahme von der Stadt umgesetzt und finanziert werden, heißt es dazu in der Vorlage zum Bauausschuss.

Drei bis vier Monate Bearbeitungszeit

Für den Einbau würden Hochbordabsenkungen sowie das Versetzen der Straßenbeleuchtung notwendig. Die Gesamtkosten belaufen sich nach Angaben der Verwaltung auf circa 10.000 Euro. Stimmt der Verwaltungsausschuss zu, müsse im nächsten Schritt ein straßenrechtliches Plangenehmigungsverfahren eingeleitet werden. Die Bearbeitungszeit liege bei drei bis vier Monate. Von einer Genehmigung sei auszugehen, da die Fachbehörden bereits den Einbau einer Querungshilfe befürwortet haben.Beraten wird dieser Vorschlag bei der nächsten öffentlichen Sitzung des Planungs- und Bauausschusses am Donnerstag, 24. August. Beginn ist um 17 Uhr im Ratssaal des Rathauses. col

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