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Sieben Modelle für die Ahornallee

Bürgerversammlung am 16. Dezember Sieben Modelle für die Ahornallee

Insgesamt sieben Versionen zum Umgang mit der Ahornallee südlich des Georgschachts stehen mittlerweile im Raum. Die Verwaltung hat sämtliche Vorschläge gestern Abend in einer gemeinsamen Sitzung des Bau- und des Umweltausschusses vorgestellt.

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Quelle: rg
  • Modell 1 (Verwaltungsvorschlag): Die Fahrbahn der Ahornallee würde um einen auf 6,50 Meter verbreitert, um einen angemessenen Begegnungsverkehr von Lastwagen zu ermöglichen. Dadurch müsste gut die Hälfte der 130 Ahorne gefällt und durch Neuanpflanzungen ersetzt werden. Gebaut werden könnte im Jahr 2016. Kosten: 800{FSPACE}000 Euro.
  • Modell 2 (Vorschlag der Grünen): Die Ahornallee würde zur Einbahnstraße. Der Verkehr in die entgegengesetzte Richtung soll demnach auf einer neuen Trasse, die einen größeren Bogen durch die Feldmark um die Ahornallee herum schlägt, geführt werden. Auf der Ahornallee könnte zusätzlich ein großzügiger Rad- und Fußgängerweg installiert werden. Alle Bäume würden so erhalten bleiben. Nachteile dieses Modells sind nach Angaben der Verwaltung erhebliche Versiegelungen von Ackerflächen und eine Verzögerung des Baubeginns um mindestens ein Jahr. Die Kosten würden 1,26 Millionen Euro betragen.
  • Modell 3 (Vorschlag der WIR/FDP-Gruppe): Auch bei dieser Variante würde die Ahornallee zur Einbahnstraße. Eine 3,50 Meter breite Trasse für die Gegenrichtung mit Haltebuchten für Notfälle würde parallel zur Allee direkt hinter den Ahornbäumen, die alle erhalten blieben, verlaufen. Auch hier würde an der Allee viel Platz für Radfahrer und Fußgänger entstehen. Nachteile aus Sicht der Verwaltung: Etwa 2000 Quadratmeter eines Biotops würden zerstört und müssten ersetzt werden. Ins Feld geführt werden ebenfalls nötige Versiegelungen von Ackerflächen und eine Verzögerung des Baubeginns um mindestens ein Jahr. Die Kosten werden mit 1,42 Millionen Euro beziffert.
  • Modell 4 („Optimierungs-Vorschlag“ der Verwaltung für Modell 3): Die zusätzliche Trasse hätte hiernach eine Breite von 6,50 Meter. Das würde Probleme bei Notfällen mit liegen gebliebenen Lastwagen vermeiden, da diese umfahren werden könnten. Kosten: 1,32 Millionen Euro.
  • Modell 5 (Vorschlag der CDU): Die Fahrbahn der Ahornallee bliebe wie bisher 5,50 Meter breit, würde aber durch Nothaltebuchten für den Begegnungsverkehr ergänzt. Die Ahorne würden durch Leitplanken geschützt. Bei diesem Modell müssten lediglich 25 Bäume gefällt werden. Nachteile aus Sicht der Verwaltung: Für Radfahrer wäre kaum noch Platz da. Und: Ob die Ausweichbuchten überhaupt genutzt würden, bleibe unklar. Mit 685 000 Euro handele es sich aber um eine vergleichsweise kostengünstige Variante.
  • Modell 6 (Anregung einer Ampel-Variante): Hierbei würde der Verkehr auf der bestehenden Trasse mittels einer Ampelanlage einspurig geregelt. Die Ahorne blieben erhalten. Nach Berechnungen der Verwaltung entstünden allerdings Wartezeiten von bis zu sechs Minuten. Das würde den Verkehr auf die Jahnstraße verdrängen, was unerwünscht sei. Kosten: 650 000 Euro.
  • Modell 7 (von der Samtgemeinde Nienstädt gefordert): Hierbei würde die Straße Am Georgschacht durch eine neue Trasse direkt an den Knotenpunkt Jahnstraße/St. Annen angebunden. Die Bäume blieben erhalten. Die Verwaltung verweist aber auf hohe Kosten von 3,27 Millionen Euro und zeitintensiven Grunderwerb.

Stadthagen. Als Nächstes steht für Dienstag, 16. Dezember, 18 Uhr, eine Bürgerinformationsveranstaltung im Rathaus an. Deren Ergebnisse sollen in den politischen Willensbildungsprozess einfließen. Für Januar sind dann bereits Entscheidungen geplant, um Förderfristen des Landes einzuhalten. ssr

Schlossgartenteich: Sanierung geht weiter

Die bereits begonnene Sanierung des Schlossgartenteichs soll fortgesetzt werden. Dabei geht es vor allem um eine Restaurierung der maroden Ufermauer. Um diese zu ermöglichen, müssen nach Überzeugung der Verwaltung fast alle ufernahen Bäume und Sträucher entfernt werden. Ohnehin sei im ursprünglichen Renaissance-Garten kein Uferbewuchs vorhanden gewesen. Der Umweltausschuss des Rates gab der Verwaltung gestern Abend grünes Licht für dieses Vorgehen.  ssr

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