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Sieben Streiche auf dem „Speiskübelbass“

Huub Dutch und Chris Oettinger verpassen als „Huub Dutch Duo“ Max und Moritz zum 150. Geburtstag den Blues Sieben Streiche auf dem „Speiskübelbass“

Das „Huub Dutch Duo“ hat Max und Moritz in ihrem Jubiläumsjahr den Blues verpasst. Mit außergewöhnlichen Instrumenten haben Huub Dutch und Chris Oettinger die Bühne im Kulturzentrum Alte Polizei für ihre ganz persönliche Hommage an Wilhelm Buschs Hauptprotagonisten eingenommen und die Besucher zum Grooven gebracht.

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Ohne Zementkübel, Besenstiel und Wäscheleine geht das Huub Dutch Duo nicht auf die Bühne.

Quelle: tbh

Stadthagen. Das eigenwilligste Instrument, mit dem das Duo dem Publikum die Streiche der Lausbuben zu Gehör brachte, dürfte das „Wäscheleinophon“ (auch „Speiskübelbass“ genannt) gewesen sein. Schwungvoll zupfte Huub Dutch an dem selbst gebauten Kontrabass, bestehend aus einem Zementkübel, einem Besenstiel und einer Wäscheleine. Und da man damit auch handwerklich einiges anstellen kann, wurde sogleich der „Speiskübelblues“ gespielt. Getreu dem Motto „Schaffe, Schaffe, Häusle baue“ haute Oettinger am Klavier in die Tasten, während sein Kollege mit dem Mörteleimerinstrument musikalisch dem Zementmischen frönte.
Nachdem das Duo nach eigenen Worten hingebungsvoll die deutsche Literatur und Kultur erforscht hat, stießen sie auf Wilhelm Buschs Werke. Sogleich beschlossen sie, die Streiche von Max und Moritz müssten vertont werden – gesagt, getan: Das Programm „Max und Moritz got the Blues“ war geboren und das sangesfreudige Publikum stimmte mit ein.
„[...] und von dem ganzen Hühnerschmaus yeah yeah yeah – guckt nur noch ein Hühnerbein heraus“, sang Huub Dutch inbrünstig. Untermalt von Gesten und Mimik, zeigte der Musiker, dass er durchaus mit den Opfern der Lausbubenstreiche mitfühlte. Die Lacher und der Applaus des Publikums waren dem Duo sicher.
In dem vierten Streich, der den Lehrern unter den Gästen gewidmet war, erfuhren die Besucher, wie wichtig es ist, etwas zu lernen. Kurzerhand brachten die „Bluesbrothers“ aus Heidelberg den Anwesenden die Mundposaune bei. Ein nützliches Instrument, wie Huub Dutch erklärte, auch für melodische Einlagen unter der Dusche.
Die Investition in die Ausbildung der sangesfreudigen Zuhörer hatte sich gelohnt. Der „Mundposaunenchor“ in der Alten Polizei unterstützte die Musiker tatkräftig und spielte sich im Einklang mit dem Duo schwungvoll durch die sieben Streiche. tbh

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