Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Sieben Tonnen Obst verarbeitet

Stadthagen / Apfelmarkt zieht viele Besucher an Sieben Tonnen Obst verarbeitet

Rund 7000 Kilogramm Äpfel sind beim Apfelmarkt am Wochenende durch die Saftpresse gegangen. Das macht nach Berechnungen von Dieter Kellermeier, Vorsitzender des Gartenbauvereins, etwa 4200 Liter Saft. Aus 100 Kilogramm Obst kommen nämlich rund 60 Liter raus.

Voriger Artikel
Bauchkribbeln auf der Kirmes
Nächster Artikel
WIR und FDP interessieren sich für Kita-Bedarf

Fleißige Helfer an der Saftpresse: Schüler des Wilhelm-Busch-Gymnasiums verarbeiten ihr Obst zu Saft.

Quelle: kil

Von Kirsten Elschner

Stadthagen. Neben der großen Saftpresse drehten sich zwei Tage lang noch viele weitere Aktionen auf dem Marktplatz rund um das herbstliche Obst.
Bei sonnigem Wetter lockte der Apfelmarkt viele Besucher auf den Marktplatz. Die Kreisjägerschaft, der Naturschutzbund, Gärtnereien und Obstbauern – zahlreiche Aussteller rückten den Apfel auf informative oder kulinarische Art und Weise in den Blickpunkt und informierten darüber hinaus über ihre Arbeit.

Während Lothar Seidel, Leiter des Kreisforstamtes, den jungen und alten Besuchern einen anschaulichen Einblick in die Tierwelt des Waldes lieferte, gab das Jagdhornbläsercorps Schaumburg schmissige Melodien zum Besten.
Besonders viele Blicke zog die große Saftpresse auf sich, an der zuvor angemeldete Gruppen und Personen ihre Ernte zu Saft verarbeiten lassen konnten. Einige Schüler des Wilhelm-Busch-Gymnasiums hatten sich freiwillig dazu gemeldet, Äpfel im Klostergarten zu pflücken und in die Presse zu geben. „Den sollen die anderen Schüler dann in der Mensa bekommen“, erzählten die fleißigen Helfer. Rund 15 schwere Kisten mit Äpfeln beförderten sie mit vereinten Kräften in die große Maschine.

Weniger Muskelkraft, dafür aber Köpfchen wurde beim Bestimmen der Apfelsorten gefordert. Die Frauen des Gartenbauvereins luden zum Gewinnspiel ein, bei dem es galt, acht unterschiedliche Sorten allein nach Optik und Geruch zu bestimmen. Von Ananasrenette bis Ontario – auf der Bühne gab es 50 unterschiedliche Sorten zu bestaunen. Allein 40 Sorten davon, erklärten die Frauen, wachsen im Schaugarten in Stadthagen. 

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr