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Sieben Zimmer wecken großes Interesse

Stadthagen / Anbau des Josua-Stegmann-Heims eingeweiht Sieben Zimmer wecken großes Interesse

Gemeinsam haben Bewohner und Leiter des Josua-Stegmann-Heims in Stadthagen zusammen mit anderen Gästen die Fertigstellung der neuen Appartements des Hauses gefeiert. Großer Andrang herrschte, als das Besichtigen der Zimmer auf dem Programm stand, bevor es zur Einweihung durch den Landesbischof Karl-Hinrich Manzke in das hauseigene Café ging.

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Unter den vielen Gästen der Einweihungsfeier des Anbaus am Josua-Stegmann-Heim ist auch Landesbischof Karl-Hinrich Manzke, der in seiner Rede auf den respektvollen Umgang mit den Grenzen des Lebens hinweist.

Quelle: kle

Stadthagen (kle).  Nach knapp zwei Jahren Planungs- und Bauzeit ist der Anbau des Heims erfolgreich fertiggestellt worden. Das Ergebnis: sieben neue großräumige Zimmer mit etwa 30 Quadratmetern Fläche, die inzwischen bezugsbereit sind. „Am Ende wird es ja immer noch einmal spannend, sicher gibt es immer auch etwas, das dann doch erst auf den letzten Drücker fertig wird“, erzählte Einrichtungsleiter Michael Holler. Am Ende sei aber alles positiv verlaufen, vier der Räume seien sogar schon reserviert.

 Interessiert sahen sich die vielen Gäste der Einweihungsfeier in den Räumen um und ließen sich alles Wissenswerte von Holler erklären. So seien die Betten in der Höhe verstellbar, was den Bewohnern, aber auch dem Pflegepersonal zugutekomme. Jedes der Appartments besitzt außerdem ein eigenes großes Badezimmer, „was ich persönlich sehr schön finde“.

 Bei der anschließenden Andacht wies Landesbischof Manzke in seiner Ansprache darauf hin, wie wichtig es sei, Bedürftigkeit nicht als Mangel zu betrachten, sondern als eine Aufgabe für die Gesellschaft. Das Zitat von Jesus, „meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“, dürfe aber nicht dahin gehend interpretiert werden, als sei Bedürftigkeit etwas Wünschenswertes, „das wäre eine Verhöhnung der Bedürftigen“. Statt sich den Grenzen des Lebens zuzuwenden, solle man sich denen zuwenden, die anderen helfen, mit diesen Grenzen umzugehen und mit diesen zu leben.

 Wer allerdings gehofft habe, „dass mit der Fertigstellung des Anbaus die Bauarbeiten im Josua-Stegmann-Heim zum Erliegen kommen“, habe wohl Pech gehabt, sagte Superintendent Hans-Bernhard Fauth mit einem Augenzwinkern. Die nächsten Neuerungen seien bereits in Planung, darunter der Bau einer Photovoltaikanlage.

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