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Skoda-Händler kommt nach Stadthagen

Vertrag für Autohaus nach Sölter-Insolvenz Skoda-Händler kommt nach Stadthagen

An der Stadthäger Automeile, der Vornhäger Straße, ist es derzeit ungewöhnlich ruhig. Die Hallen von Autohaus Sölter an der Einfallstraße der Kreisstadt stehen leer, von regem Geschäftsbetrieb ist bereits seit Wochen nichts mehr zu spüren. Daran könnte sich bald etwas ändern.

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Stadthagen. Nach SN-Informationen steht der Nachnutzer für das bis zuletzt von Sölter genutzte ehemalige Autohaus Scharpe (Chrysler) fest: Ein Autohändler aus der Region Hannover will demnach an der Vornhäger Straße eine Skoda- und VW-Markenvertretung aufbauen, ein entsprechender Vertrag soll bereits unterschrieben worden sein. Die Beteiligten waren gestern nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Auch in den Audi-Hangar soll bald wieder Leben einkehren, wenn es nach dem Willen von Heinrich Wecke geht. Der Subaru-Händler ist nach wie vor am Kauf des Autohauses an der Vornhäger Straße interessiert (wir berichteten). Auf die Entscheidung, ob er den Zuschlag erhält, wird der Stadthäger jedoch wohl noch zwei bis drei Monate warten müssen.

Ein entsprechendes Zeitfenster stellte Insolvenzverwalterin Stefanie Zulauf in Aussicht. „Allerdings handelt es sich dabei nur um eine Schätzung“, betont die Rechtsanwältin aus Hannover, die mit dem Insolvenzantrag der Knabe Grundstücksverwaltungs GbR betraut ist.

Zunächst müsse das Amtsgericht Hannover prüfen, ob das Insolvenzverfahren eröffnet werden kann. Zulauf: „Davon gehe ich aber stark aus.“ Sollten die Verfahrenskosten gedeckt sein und ein Insolvenzgrund vorliegen, müsse dann im nächsten Schritt die Gläubigerversammlung den Verkauf genehmigen. „Erst dann kann der Zuschlag für ein Angebot erteilt werden.“ Es seien Anfragen von mehreren Interessenten eingegangen. Zum Zuge werde das höchste Angebot kommen.

Wecke hält sein Angebot für angemessen. „Es handelt sich auf keinen Fall um Leichenfledderei. Ich bin nicht auf der Suche nach einem Schnäppchen.“ Seine Motivation sei vielmehr, durch den Umzug seinen Standort zu verbessern. „An der Vornhäger Straße sind bereits Autohäuser angesiedelt“, erläutert Wecke.

Der Subaru-Händler erwartet innerhalb der nächsten vier Wochen eine Rückmeldung, ob sein Angebot den Zuschlag erhält. „Das ist mein persönliches Zeitfenster. Es wäre schön, wenn Zug in die Sache kommt, damit auch Herr Gerdsen seine Aktivitäten in Angriff nehmen kann.“

Der Meerbecker Bauunternehmer Sönke Gerdsen will Teile des Wecke-Grundstücks an der Oberen Wallstraße kaufen, um dort Eigentumswohnungen zu errichten. „Wir sind im Dialog, da gibt es keine Zeitnot“, betont Wecke. Zumal sich bei Gerdsen bereits zahlreiche Interessenten an einer Eigentumswohnung gemeldet hätten. Wecke ist optimistisch, dass es mit dem Umzug an die Vornhäger Straße klappt. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht.“

Doch vorerst heißt es warten, bis die Stadthäger Automeile wieder mit Leben gefüllt wird. Das gilt auch für Waldemar Zauder. Der Eigentümer des ehemaligen Volvo-Autohauses, in dem Sölter einen VW-Service betrieben hat, ist nach eigenen Angaben kurz vor der Vertragsunterzeichnung mit einem neuen Pächter. ber

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