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SoVD will Vorurteile abbauen

Stadthagen / Ankündigung SoVD will Vorurteile abbauen

Der Landesverband Niedersachsen des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) veranstaltet am 7. Mai zum ersten Mal den „Tag der Sozialberatung.“ Auch das SoVD-Beratungszentrum in Stadthagen, Breslauer Straße 2 bis 4, öffnet seine Türen.

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Das Organisationskomitee freut sich auf den „Tag der Sozialberatung“. © par

Stadthagen (par). Die Besucher haben Gelegenheit, sich von 10 bis 17 Uhr ausführlich über das Kerngeschäft des Verbandes – die Sozial- und Rechtsberatung – zu informieren. Die Dorfkapelle Wiedensahl wird in den Pausen für Unterhaltung sorgen. Ein gemeinsames Mittagessen ist für 12.30 Uhr geplant.

Niedersachsens größter Sozialverband ist unabhängig von staatlichen Stellen und Ämtern. Die Beratung der Mitglieder bei der Antragstellung und in den Widerspruchsverfahren zur Rente, Pflege, Behinderung, Reha-Kosten und Hartz IV sowie bei der gerichtlichen Geltendmachung und Durchsetzung ihrer Rechte, ist der Schwerpunkt der Arbeit.

„Wir wollen den Leuten unsere Aufgabenfelder und Möglichkeiten vorstellen. Viele haben gar kein richtiges Bild von unserer Arbeit. Insbesondere Jüngere wollen wir erreichen und das Vorurteil, wir würden nur Ausflugsfahrten organisieren, abbauen“, erklärte Ines Knipping, Pressesprecherin des SoVD-Kreisverbandes Schaumburg.

Der Sozialverband ist der älteste seiner Art in Deutschland. Die Gründung geht auf das Jahr 1917 zurück, als Millionen Menschen Opfer des Ersten Weltkrieges wurden. Viele waren auf Hilfe angewiesen. Da sich der Staat in einer revolutionären Umbruchphase befand, war er nicht in der Lage, die Hilfsbedürftigen zu unterstützen.

In dieser Situation griffen engagierte Mitbürger zur Selbsthilfe und gründeten den Reichsbund für Kriegsopfer, Behinderte, Sozialrentner und Hinterbliebene. Aus diesem ist dann der Sozialverband hervorgegangen.

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