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Stadthagen Stadt Sozialamt zieht in Getränkemarkt
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Sozialamt zieht in Getränkemarkt
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00:15 17.05.2016
Quelle: pr.
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Stadthagen

Wie der Eigentümer der Immobilie, Dirk Strebost, auf Anfrage mitteilt, seien die Verhandlungen mit dem Landkreis „in der Endphase“. Es gehe zwar nur noch um die Feinplanung, „aber erst, wenn in letzten Details Übereinkunft erzielt ist, wird der Vertrag unterschrieben“, schränkt Strebost ein. Er gehe allerdings davon aus, „dass die Sache im Grundsatz klar ist“.

Akuter Raumbedarf

Der Sozialdezernent der Kreisverwaltung, Klaus Heimann, bestätigt die Verhandlungen und das Interesse des Sozialamtes, in den ehemaligen Hol-ab-Markt zu ziehen: „Wir haben akuten zusätzlichen Raumbedarf, vor allem aufgrund der Flüchtlingssituation.“ Etliche neue Stellen seien deswegen im Sozialamt und im Jobcenter geschaffen worden, für die nun Büros gebraucht werden. Es sei sinnvoll, „die Erweiterung an demselben Ort vorzunehmen, anstatt eine Außenstelle zu schaffen“, betont Heimann.

600 Quadratmeter Nutzfläche

Das Mietverhältnis mit dem seit einiger Zeit ausgezogenen Hol-ab-Markt endet nach Angaben von Strebost Ende des Jahres. Spätestens dann wolle er mit den Umbauarbeiten beginnen. Zur Verfügung stehe eine Nutzfläche von rund 600 Quadratmetern. Darauf sollen etwa 15 Büros plus Empfangs- und Wartebereich, Sozialräume und Toiletten entstehen. Die Höhe der Investitionssumme habe er noch nicht errechnet, sagt Strebost. In jedem Fall werde er die Immobilie bezugsfertig zur Verfügung stellen, so wie er es im Gerberhof in Absprache mit den jeweiligen Mietern generell handhabe.

Wann genau die Umbauarbeiten fertig sind und die Einrichtung des Landkreises einzieht, ist noch unklar. Fest steht laut Heimann auch noch nicht, welche Abteilungen des Sozialamtes umziehen werden.

Kein Zeitdruck

Noch nichts Abschließendes zu verkünden hat Strebost mit Blick auf den Gebäudeteil des Gerberhofes, in dem derzeit noch Küchen Brunsmann untergebracht ist. Das Traditionsunternehmen will im August an den Helweg ziehen. Er führe Gespräche mit mehreren Interessenten, berichtet Strebost. Wer den Zuschlag erhalte, sei aber noch nicht klar. „Wir stehen dabei nicht unter Zeitdruck“, zeigt sich der Eigentümer gelassen. ssr

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