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Stadthagen Stadt Soziale Betreuung für Trinkerszene?
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Soziale Betreuung für Trinkerszene?
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00:17 04.03.2016
Bürgermeister Oliver Theiß regt an, eine Betreuungsmöglichkeit für die Trinker am Stadthäger Marktplatz zu organisieren. Quelle: rg
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Stadthagen

Stadthagen. Nach Auskunft von Bürgermeister Oliver Theiß wird derzeit sondiert, ob diese eine zeitweise Betreuung von Mitgliedern der Szene übernehmen können. Offen ist die Finanzierung.In Kontakt ist die Verwaltung laut Theiß unter anderem mit der Drogenberatungsstelle des Diakonischen Werkes, mit dem Projekt Probsthagen und mit der Ex+Job Arbeit und Freizeit GmbH. Letztere betreibt mit dem Haus Manuel in Obernwöhren eine Einrichtung zur Wiedereingliederung von chronisch mehrfachabhängigen Menschen. Alle Institutionen verfügen über Fachkräfte für den professionellen Umgang mit Menschen, die Probleme mit Alkohol haben.

Theiß stellt sich Betreuung für die Trinkerszene vor

Wie Theiß auf Anfrage berichtete, soll bei einem Treffen mit Vertretern der sozialen Einrichtungen Mitte März eruiert werden, ob die stundenweise Abstellung von Personal, speziell am Nachmittag und Frühabend, möglich ist. Die Frage, wer den Einsatz zahlt, ist offen. „Wir haben noch keine Vorstellung davon, in welchem Umfang eine Betreuung angemessen und möglich ist und welche Kosten das verursacht“, räumt der Bürgermeister ein. Unter anderem wolle er „bei denen, die an der Lösung dieses Problems besonderes Interesse haben, also etwa dem Stadtmarketing Stadthagen und den Gastronomen und Kaufleuten am Marktplatz“, ausloten, ob diese sich finanziell beteiligen würden. Die Stadt werde womöglich auch zahlen müssen, aber: „Angesichts der Etatlage werden wir keinen Alleingang machen.“

Wäre ein anderer Treffpunkt möglich?

Geplant ist laut Theiß mittelfristig, in Gesprächen mit den Mitgliedern der Trinkerszene zu eruieren, ob diese einen anderen Treffpunkt als den derzeitigen zwischen Marktplatz und Martini-Kirche akzeptieren würden. „Eine Lösung wird es nur geben, wenn sie von den Betroffenen mitgetragen wird“, ist Theiß sicher. Ein Alkoholverbot in der Altstadt war Ende vergangenen Jahres verworfen worden, weil dies laut Stadtverwaltung rechtlich nicht durchsetzbar ist. ssr

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