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Spannungsfrei und ohne Reibungsverluste

Umspannwerk wieder auf neuestem Stand Spannungsfrei und ohne Reibungsverluste

Nach mehrmonatiger Sanierungszeit ist das Umspannwerk an der Straße Am Johannishof in Stadthagen wieder auf dem aktuellen Stand der Technik.

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Sind mit der Sanierung des in die Jahre gekommenen Umspannwerkes vollauf zufrieden: Andreas Zajonz (links) und Heinrich Matthias vom Betreiber Westfalen Weser Netz.

Quelle: bes

Stadthagen. Das Unternehmen Westfalen Weser Netz hatte in die Anlage aus den sechziger Jahren rund 750000 Euro investiert. „Wir haben damit die Versorgungssicherheit der Bevölkerung für Jahrzehnte gewährleistet“, freut sich Projektleiter Andreas Zajonz.

 Erfreut zeigte sich der Mitarbeiter von Westfalen Weser Netz auch darüber, dass die Anwohner der Straße Am Johannishof ihrerseits Verständnis für die umfangreichen Arbeiten und etwaige Einschränkungen gezeigt haben. „Normalerweise bringt der Betrieb eines Umspannwerkes keine Beeinträchtigungen mit sich“ scherzte Zajonz.

 Die Modernisierung umfasste nicht nur eine Erneuerung der Schaltkästen und anderer technischer Geräte. „Wir haben auch die Fassade energetische saniert“, erklärt Regionalbereichsleiter Heinrich Matthias. Auch in Sachen Beleuchtung sei das Gebäude auf den neuesten Stand gebracht worden.

 In dem sogenannten Mittelspannungsumspannwerk wird der Strom von 30000 Volt aus drei Leitungssträngen, die von der Enzer Straße und aus Sachsenhagen kommen, auf 10000 Volt heruntergeregelt“, erläutert Matthias. Vom Umspannwerk an der Vornhäger Straße das östliche Stadtgebiet Stadthagens und mehrere Ortsteile der Samtgemeinde Lindhorsts versorgt.

 Von dem zwischen März und Dezember des vergangenen Jahres umfangreich sanierten Gebäude an der Vornhäger Straße aus werden dann weitere Trafostationen im Stadthäger Stadtgebiet mit 10000 Volt gespeist. In diesen wird die Spannung auf die haushaltsüblichen 400 Volt reduziert und weiter verteilt.

 Die Sanierung in Stadthagen ist Teil eines umfangreichen Programms des Unternehmens Westfalen Weser Netz. In den vergangenen Jahren hatte der Konzern mehr als 50 Millionen Euro in die Modernisierung der Umspannwerke investiert. Das Geld dafür stammt aus den Netzentgelten der Verbraucher, wie Matthias betont. Mithilfe des Programmes sei es dem Versorgen gelungen, dass die durchschnittlichen Ausfallzeiten im Gebiet von Westfalen Weser Netz bei neun Minuten liege, heißt es seitens des Unternehmenssprechers Edgar Schroeren. Deutschlandweit liege dieser Wert bei 16 Minuten. bes

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