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Spatenstich am Altenzentrum

Start für 2,5 Millionen Euro-Projekt Spatenstich am Altenzentrum

Am Kreisaltenzentrum gegenüber des Krankenhauses ist am Donnerstagabend der symbolische erste Spatenstich für 17 seniorengerechte Wohnungen erfolgt. Der Walsroder Architekt Jürgen Niemeyer rechnet mit einer Bezugsfertigkeit in der zweiten Jahreshälfte 2018. Mitte Juli beginnen die Bauarbeiten für das 2,5 Millionen Euro-Projekt.

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Los geht’s: Eckhard Ilsemann (Kreisaltenzentrum, von links), Bürgermeister Oliver Theiß, Anette Ebeling (Kreisaltenzentrum), Heinz-Helmut Steege (Kreiswohungsbaugesellschaft) und Architekt Jürgen Niemeyer beim Spatenstich.

Quelle: rg

STADTHAGEN.  Der Architekt rechnet mit einer Bauzeit von etwa einem Jahr, in der allerdings eine eventuelle winterliche Baupause nicht mit eingeplant sei.  Konkret entstehen unter Regie der Kreiswohnungsbaugesellschaft 13 Zweizimmer-Wohnungen, jeweils zwischen 56 und 65 Quadratmeter groß sowie jeweils zwei 80 Quadratmeter und 37 Quadratmeter große Wohnungen.

Quadratmeterpreis über dem Durchschnitt

 Der Miet-Grundpreis liegt mit den derzeit kalkulierten 8,75 Euro pro Quadratmeter deutlich über dem in Stadthagen eher üblichen Bereich von rund sechs Euro. Allerdings ließen sich die Zimmer nicht einfach mit dem übrigen Wohnungsmarkt vergleichen, sagt Anette Ebeling. Ein Aufzug oder ein barrierefreies Badezimmer etwa schlügen sich auch im Preis nieder. Die Geschäftsführerin des Kreisaltenzentrums rechnet vor: Jemand mit einer 1000-Euro-Nettorente und Pflegegrad zwei könnte in eine der kleineren Wohnungen für monatlich rund 500 Euro Warmmiete ziehen. Pflege und Essen zahlten die Pflegeversicherung. Blieben 500 Euro zum Leben. „Ein stationärer Platz dagegen kann zwischen 1200 und 1600 Euro kosten“, sagt Ebeling.

Unabhängiges Wohnen ermöglichen

 Die neuen Wohnungen seien dazu gedacht, ein möglichst unabhängiges Wohnen zu ermöglichen. „Vielleicht auch vorausschauend, weil man einmal pflegebedürftig werden könnte“, sagt Ebeling. Die Infrastruktur dafür sei mit dem Kreisaltenzentrum gegeben, ein soziales Angebot biete unter anderem das zum Zentrum gehörende „Café Klönschnack“– über die Nutzung oder Nichtnutzung von beiden könnten die Mieter der Wohnungen entscheiden. Ähnlich formulierte es der Kreisaltenzentrums-Aufsichtsratsvorsitzende Eckhard Ilsemann in seiner Ansprache anlässlich des Spatenstichs. Die Rede vor Bewohnern des Kreisaltenzentrums sowie Vertretern von Kreiswohnbau und Stadt war wegen Regens ins Café Klönschnack verlegt worden.

 „Die Mieter können auch bei schwerer Pflegebedürftigkeit in ihren Wohnungen bleiben“, sagte Ilsemann. Ziel des Konzeptes sei der langfristige Erhalt der Selbstständigkeit der Mieter bei gleichzeitiger Sicherheit, „im Bedarfsfall alle erforderlichen Hilfen abrufen zu können“.

So soll's aussehen

 Der Gebäudekomplex wird als Winkelbau erstellt, wobei der Westflügel zweigeschossig, der Nordflügel dreigeschossig angelegt wird. Beide Gebäudeteile erhalten ein Satteldach mit 15 Grad Neigung. Es soll zwei außen ein innen liegendes Treppenhaus geben. Zusätzlich ist ein Aufzug für alle drei Etagen geplant. Insgesamt beträgt die Grundfläche des Gebäudes 752 Quadratmeter. Es werden 1860 Quadratmeter insgesamt genutzt. Errichtet wird der Bau in konventioneller Mauerwerk- und Stahlbetonweise. jcp

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