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Sportler vor verschlossenen Türen

Stadthäger Turnhalle Sportler vor verschlossenen Türen

Der Turn- und Sportbetrieb in der Halle Hinter der Burg ruht – und das bereits seit Wochen. Grund ist die Sanierung eines großen Wasserlecks, welches der Hallenrat nach Angaben von Fritz Klebe bereits im vergangenen Jahr entdeckte. Die Reparatur beziffert der Sprecher des Baudezernates Schaumburg mit 170.000 Euro.

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Im Moment lässt sich in der Halle nicht sporten. 

Quelle: rg

Stadthagen. „Die Sporthalle Hinter der Burg ist seit dem 21. November komplett gesperrt“, bestätigt Klebe auf Anfrage dieser Zeitung. Demnach löste ein Leck in der Dachentwässerung den Schaden aus. Seit einigen Wochen sind Mitarbeiter der Spezialfirma Topsport aus Riedberg bei Gütersloh nun damit beschäftigt, den kompletten Sport- samt Schwungboden auszutauschen. „Da wir in Schaumburg keine Spezialfirma in dieser Richtung haben, muss jemand von außerhalb ran“, sagt Klebe.

Den Postsportverein Stadthagen (Post SV), der die Halle für viele seiner Angebote nutzt, stellt die Sperrung vor einige organisatorische Probleme. „Da wir nicht alle Kurse abfangen konnten, gab es ein paar Ausfälle“, sagt Heike Bölk, Geschäftsführerin des Post SV mit Sitz an der Niedernstraße.

Mithilfe der Teilnehmerlisten informierten die Kursleiter zwar so viele Teilnehmer wie möglich. Trotzdem sei es vorgekommen, dass manche vor verschlossener Tür standen, ergänzt die Geschäftsführerin. Was die Organisation außerdem erschwert habe, sei die zwischenzeitliche Ungewissheit über die Dauer der Sanierung gewesen. „Es wäre auch schön gewesen, wenn der Landkreis die Presse gleich zu Beginn informiert hätte. So hätten wir noch mehr Leute erreichen können“, meint Bölk.

Zusammenrücken statt ausbreiten war schließlich das Motto bei den Sportlern: Die Damensportgruppe, die in der Halle am Sonnenbrink trainiert, gab einen Hallenteil für die Tischtennisspieler auf. Diese konnten dank der Damen weiter für ihre wichtigen Punktspiele üben. „Dank eines netten Hausmeisters am Ratsgymnasium durften unsere Hip-Hop-Tänzer sogar einmal in der Aula der Schule üben“, freut sich Bölk.

Auf die Sporthallen im Besitz der Stadt konnte der Verein nicht ausweichen. „Uns wurde mitgeteilt, dass die Hallen komplett belegt sind“, so Bölk.

Stadthäger Schulen haben sich abgesprochen

Auch beim Schulsport gab es Ausfälle zu verzeichnen, die sich dank der Weihnachtsferien jedoch in Grenzen hielten, sagt Ralf Mahnert, Sprecher des Amtes für Schulen, Sport und Kultur beim Landkreis. Um möglichst viel Sportunterricht abzudecken, haben sich die betroffenen Stadthäger Schulen (Oberschule Am Schlosspark, IGS Oberstufe) untereinander abgesprochen. „Die IGS an der Schachtstraße hat ja Unterrichtszeiten in der Kreissporthalle, die die Oberstufenschüler zum Teil nutzen konnten“, so Mahnert. Einzelne Unterrichtseinheiten sind, je nach Sportart, auch in die Olympia-Halle nahe der Oberschule verlegt worden.

Bauamtssprecher Klebe rechnet damit, dass die Arbeiten in der Halle Hinter der Burg Ende dieser Woche beendet sind. Im Lauf der kommenden Woche soll dann wieder der gewohnte Sportbetrieb herrschen.

Die Sanierung der Halle kostet 170.000 Euro. Darin enthalten ist neben den erforderlichen Reparaturarbeiten auch die Demontage und Beseitigung des kaputten Hallenbodens.

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