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St. Annen bleibt ein Nadelöhr

Verzögerungen der Bauarbeiten St. Annen bleibt ein Nadelöhr

Eigentlich sollte der Verkehr nach dem sommerlichen Chaos wieder flüssig durch die Kreisstadt rollen. Doch ausgerechnet am Nadelöhr St. Annen verzögert sich das Bauende. Auf der Straße fließt der Verkehr bis Ende September nur einspurig.

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Die Straße St. Annen bleibt bis Ende September nur stadteinwärts befahrbar.

Quelle: rg

Stadthagen. Wie der Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln erklärt, sei der Schaden im Betonfundament der Brücke doch größer gewesen, als nach der stichprobenartigen Voruntersuchung angenommen. „Gefahr bestand jedoch zu keiner Zeit, die Brücken werden regelmäßig auf ihre Sicherheit überprüft“, betont Brockmann.

Wie berichtet, ist die Straße St. Annen wegen Arbeiten unter der Überführung der sogenannten Stadtautobahn nur noch stadteinwärts befahrbar. Jeder, der von Stadthagen kommend in Richtung Nienstädt fahren will, muss die Rampe auf die Stadtautobahn nehmen. Die eigentliche Abfahrt der B65 ist nun zeitgleich auch Auffahrt für die Verkehrsteilnehmer, die in Richtung Bückeburg wollen. Für sie ist mit einem gelben Streifen eine eigene Fahrbahn abgetrennt.

Eigentlich sollte diese Verkehrsführung, die in Zusammenhang mit weiteren Baustellen für Chaos auf Stadthäger Straßen gesorgt hat, bis zum Ende der Sommerferien beendet sein. „Wir waren uns sehr sicher, dass das klappt. Das wäre gerade bei St. Annen gut gewesen“, räumt Markus Brockmann ein. „So müssen wir noch weitere vier Wochen mit dieser Verkehrsführung leben.“ Demnach sind jeweils zwei weitere Wochen für den Fahrbahnüberbau und die sogenannten Brückenwiderlager notwenig.

Durch die Bauverzögerung werden sich auch die Kosten der Maßnahme erhöhen, räumt Brockmann ein. Wie hoch der finanzielle Mehraufwand ist, konnte der Behördenleiter allerdings noch nicht zu sagen. „Es wird sich aber nicht gravierend auf die Endsumme niederschlagen.“

Dagegen wurden die Arbeiten unter der Stadtautobahn-Brücke über die Vornhäger Straße planmäßig zum Ferienende abgeschlossen. „Die Vornhäger Straße war unsere oberste Priorität, weil dort die Verkehrssituation am gravierendsten ist“, erklärt Brockmann. Dafür habe die Verkehrsbehörde in Kauf genommen, dass unter der Brücke über die Habichhorster Straße in den Ferien weniger gearbeitet wurde. „Dort ist die Verkehrssituation relativ entspannt“, meint Brockmann. Noch drei Wochen sollen die Bauarbeiten an dieser Stelle andauern. ber

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