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Stadt: „Bündnis Nordstadt“ kann „Entwicklungstreiber“ sein

Stadthagen / „Quin“-Projekt Stadt: „Bündnis Nordstadt“ kann „Entwicklungstreiber“ sein

Als erfolgreiches Beteiligungsmodell hat die Stadtverwaltung das jüngst abgeschlossene Projekt „Vom Hundemarkt zum Zukunftsraum“ im Rahmen der Quartiersinitiative Niedersachsen bezeichnet.

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Quelle: sk

Stadthagen (ssr). In einer schriftlichen Bilanz umreißt Verwaltungschef Bernd Hellmann durch das Projekt eröffnete Chancen und eher problematische Herausforderungen der Entwicklung des Hundemarktes als zentralem Teil der nördlichen Altstadt.
Was den extern moderierten Prozess, der 40 000 Euro gekostet hat, als solchen angehe, seien durch diesen etliche Personen zur Beteiligung motiviert worden, die sich bisher noch nicht mit der Quartiersentwicklung auseinandergesetzt hätten, so der Bürgermeister.

Insgesamt hätten sich 54 Bürger aus dem betreffenden Umfeld beteiligt. Allerdings sei auch beobachtet worden, „dass nicht alle Beteiligten sich mit innovativen Ideen eingebracht haben und eher in konventionellen Denkmustern verharrten“, heißt es in dem Schriftstück. Auch der „Einsatz von Bürgern mit Migrationshintergrund blieb hinter den Erwartungen zurück“, wird forgefahren.
Und weiter: „Eine besondere Herausforderung bei der Eigentümerbeteiligung stellt immer wieder die Aktivierung derjenigen dar, die ihren Wohnsitz nicht in Stadthagen haben.“ Hier müsse die „systematische Kommunikation noch weiter ausgebaut“ werden, wofür freilich der Aufwand nicht zu unterschätzen sei. Dies sei nur mit „recht hohem zeitlichen Ressourcenaufwand“ machbar, sollte aber einzelfallbezogen geleistet werden, empfiehlt der Bürgermeister.

In dem Prozess sei immer wieder deutlich gemacht worden, so Hellmann weiter, dass Verbesserungen auf dem und rings um den Hundemarkt „nur gemeinsam, das heißt öffentlich und privat getragen und finanziert und auch nur schrittweise umgesetzt werden können“. Der Verein „Bündnis Nordstadt“ habe dadurch die Chance, sich mit einer zeitnah erfolgenden Umsetzung konkreter Maßnahmen in eigener Trägerschaft stärker als „Entwicklungstreiber“ für die Belange der nördlichen Altstadt zu profilieren, unterstreicht der Bürgermeister. Er schreibt weiter: „Hierfür wird es erforderlich sein, sich den zunehmenden Aufgaben und wachsenden Anforderungen in organisatorischer und struktureller Hinsicht anzupassen.“

Hellmann weist darauf hin, dass die öffentlich vorgestellten Perspektiven und Visionen des Projektes „keinen ferzigen Plan, sondern ein Gedanbkenmodell als Basis für zukünftige Entwicklungen“ dienen. Der eingeleitete Prozess sei darauf angelegt, aus den ins Spiel gebrachten Maßnahmenbündeln praktikable Einzelprojekte zu machen und diese in unterschiedlicher Trägerschaft auch umzusetzen.

Beispielsweise prüfe die Verwaltung „derzeit ganz konkret, inwiefern der Hundemarkt bereits unter den jetzigen Rahmenbedingungen einen Ausweichort für den Wochenmarkt darstellen kann“. Zudem seien Umbaumaßnahmen zur Steigerung der Attraktivität der Tiefgarage Hundemarkt bereits in Gang gebracht worden.

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