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Stadt: Kein Handlungsbedarf

Probleme mit Einbahnstraßenregelung in der Glückaufstraße Stadt: Kein Handlungsbedarf

Die Verkehrssituation in der Glückaufstraße hat während der vergangenen Wochen für Ärger bei den Anwohnern gesorgt. Diese beklagten sich über Autofahrer, die den Verkehrsweg, der für Pkw lediglich Richtung Stadtmitte befahrbar ist, gegen die Vorgabe durchquerten.

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Dieses Schild weist darauf hin, dass die Straße in dieser Richtung nur von Fahrradfahrern, jedoch nicht von Autos befahren werden darf. Zu sehen ist es jedoch nur schwer.

Quelle: ano

Stadthagen. Ebenfalls moniert wurden von Gebüsch verdeckte Schilder, welche auf die Regelung hinweisen. Von Seiten der Stadt sieht man, wie auch bei einigen anderen Stellen in der Kreisstadt, keinen Grund zum Handeln.

Auf den Hinweis hin, dass die Verkehrsschilder am unteren Ende der Straße schwer zu sehen seien, da diese zum Teil durch Büsche verdeckt seien, hat der Außendienst der Stadt Stadthagen gestern eine Kontrolle durchgeführt. Dabei sei festgestellt worden, dass alle Schilder gut lesbar sind. Unabhängig davon seien auch die jeweils anliegenden Grundstückseigentümer dazu verpflichtet, dafür zu sorgen, dass sämtliche Verkehrsschilder gut lesbar sind.

Die mehrfache Besichtigung der Straße und ihres südlichen Endstückes, zuletzt vorgenommen an dem gestrigen Dienstag, bietet jedoch ein durchaus interpretierbares Bild. Zum einen ist die Straße für eine Einbahnstraße sehr breit, was insbesondere ortsunkundige Fahrer irritieren kann. Das größere Problem besteht aber darin, dass die Schilder, die die Leute darauf hinweisen, dass der Verkehrsweg in dieser Richtung mit dem Automobil nicht benutzt werden darf, teilweise durch Äste und Gebüsch verdeckt sind. Vor allem bei einer Anfahrt von rechts lassen sich die entsprechenden Verkehrszeichen schwer erblicken. Von der linken Seite, wenn man also aus der Richtung der Vornhäger Straße kommt, bestehen indes keine Einschränkungen.

Die Grundstückseigentürmer seien dazu verpflichtet, dafür zu sorgen, dass die Schilder nicht durch überhängende Äste oder Ähnliches verdeckt werden. Gegebenenfalls müssen sie diese zurückschneiden. Hinweise zu den entsprechenden Bestimmungen lassen sich unter anderem im gestern in den SN veröffentlichten Artikel „Stadt verweist auf Regeln für Grünpflege“ finden.

Seine absolute Berechtigung hat das Vorfahrt-Achten-Verkehrszeichen, welches sich an der Stelle befindet, an welcher die Glückaufstraße in den Ostring mündet. In der Auskunft, die unserer Zeitung vonseiten der Verwaltung vorliegt, wird darauf hingewiesen, dass eben dieses Schild, welches als Verkehrszeichen 205 firmiert, dort steht, weil in dieser Einbahnstraße Radverkehr auch entgegen der Fahrtrichtung freigegeben sei.
Das Ganze sei geregelt durch das Zusatzzeichen 1022-10. Diese Beschilderung, also das „Vorfahrt gewähren“- Schild“, sei daher korrekt.

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