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Stadt erhält 1 Million Euro für Städteumbau

Stadthagen Stadt erhält 1 Million Euro für Städteumbau

Eine Million Euro werden fließen: So viel Geld erhält die Stadt bis 2018 aus dem neuen Förderprogramm „Städteumbau West“ für die Umgestaltung des Areals Vornhäger Straße/Lauenhäger Straße.

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Die Landesbeauftragte Karin Beckmann überreicht die Urkunde im Beisein des Landtagsabgeordneten Karsten Becker (rechts) an Bürgermeister Oliver Theiß.

Quelle: ssr

Von Stefan Rothe Stadthagen. Gestern überreichte die Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung, Karin Beckmann, die Urkunde über den Förderbetrag an Bürgermeister Oliver Theiß.

Das Programm „Städteumbau West“ dient nach den Worten Beckmanns dazu, „nicht einzelne Gebäude, sondern zusammenhängende brachliegende Areale einer attraktiven Nutzung zuzuführen“. Es sei ein wichtiger Baustein für Kommunen mit einer negativen Bevölkerungsprognose, dieser durch Schaffung attraktiver Wohnstandorte etwas entgegenzusetzen, fügte der hiesige Landtagsabgeordnete Karsten Becker hinzu. Bürgermeister Theiß zeigte sich froh, dass für dieses Areal jetzt das Startsignal für eine positive Entwicklung geben wurde.

Wie Bauamtsleiter Gerd Hegemann erläuterte, geht es aus Sicht der Stadtverwaltung dort vor allem um die Schaffung von Wohnraum: „Für diesen altstadtnahen Standort ist es wichtig, dass er nicht den Charakter eines Gewerbegebietes behält.“ Das beinhalte auch den Abriss von Gebäuden.

Entlang der Vornhäger Straße – zwischen Lauenhäger und Probsthäger Straße – schwebt der Verwaltung laut Hegemann die Schaffung von Geschoss-Wohnungsbau mit Kleingewerbe und Dienstleistungen im Erdgeschoss durch private Investoren vor: „Das ist unsere Idealvorstellung.“ Ein großer Einkaufsmarkt, wie von potenziellen Investoren angestrebt, sei dort hingegen „nur schwer vorstellbar“, ergänzte Bürgermeister Theiß.

Auch auf den eher ungeordneten Brachflächen im hinteren Bereich könnten nach den Ausführungen von Hegemann neue Wohnungen entstehen. Diese Planungen müssten nun mit den Interessen der insgesamt elf Immobilien-Eigentümer in Einklang gebracht werden.

Mit dem Fördergeld sollen unter anderem Planungskosten abgedeckt werden. Zudem könne es zum Bau einer Erschließungsstraße für den inneren Bereich des Areals und eines Kreisels an der Ecke Lauenhäger Straße/Vornhäger Straße dienen. Auch zum Aufkauf von Gelände oder Gebäuden steht es zur Verfügung, um eine Umgestaltung zu ermöglichen. Schließlich können Investoren Zuschüsse für den Abriss von Gebäuden erhalten. „Investitionen von Privatleuten können so wirtschaftlicher gestaltet werden“, betonte Theiß. ssr

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