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Stadt hat bereits zwölf Angebote

Suche nach Wohnraum für Flüchtlinge Stadt hat bereits zwölf Angebote

Die Stadt hat nach Angaben von Bürgermeister Oliver Theiß genügend Wohnraum, um nach derzeitigem Stand die vom Landkreis zugewiesenen Flüchtlinge unterzubringen.

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Stadthagen (ber). Wie der Bürgermeister mitteilt, liegen der Stadt gegenwärtig zwölf Mietangebote vor, die allerdings noch auf ihre Eignung geprüft werden müssen. Hinzu kommen leerstehende Mietwohnungen und ein ehemaliger Bürokomplex im Eigentum der Stadt, die zum Teil jedoch renovierungsbedürftig seien.
Während Theiß auf der Ratssitzung am Montag von Lieferengpässen bei der Beschaffung von Möbeln für die Flüchtlingsunterkünfte gesprochen hatte, hieß es gestern aus dem Rathaus: „Relevante Lieferengpässe liegen zurzeit nicht vor.“
Laut Verwaltung stellt zunächst der Landkreis einen noch vorhandenen Restbestand an Möbeln zur Verfügung. Darüber hinaus erwirbt die Stadt nach eigenen Angaben von diversen Händlern zusätzliches Mobiliar. „Diesbezüglich laufen die ersten Bestellungen“, so Theiß.
Dabei gelte es, die Vorgaben des Landkreises zu berücksichtigen. Dies betreffe unter anderem die Kosten. Darüber hinaus müssten die Möbel funktional sein und es werde ein einheitlicher Standard angestrebt, erklärt Theiß.
Die Möglichkeit, Möbel für Flüchtlingswohnungen in der Stadt zu spenden, besteht nach Auskunft der Verwaltung nur über die Schaumburger Initiative gegen Arbeitslosigkeit (Siga). Kurios: Die Stadt muss die gespendeten Möbel der Siga, an der die Stadt selbst Genossenschaftsanteile hält, abkaufen. Dies bestätigt Rüdiger Rossow, Leiter des Bereichs Haushaltsauflösungen der Siga, auf Anfrage der SN. „Vor allem bei Küchen ist die Nachfrage derzeit so groß, dass wir ausverkauft sind“, erklärt der Siga-Mitarbeiter.
 Direkte Möbel-Spenden für Flüchtlinge seien dagegen nicht möglich, heißt es aus dem Rathaus. Begründung: „Da die Stadt selbst keine Lagerkapazitäten hat, können wir auch keine Möbelspenden annehmen.“ Daher bleibe nur der Umweg über die Siga oder das DRK, das allerdings nur für größere Gemeinschaftsunterkünfte zuständig ist.

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