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Stadt verfolgt Doppelstrategie

Wohnen am Nordwall Stadt verfolgt Doppelstrategie

Um das Projekt Wohnen am Nordwall doch noch zu retten, verfolgt die Stadt in Zusammenarbeit mit der Kreiswohnungsbaugesellschaft nun zwei Strategien: Zum einen soll die Wohnungszahl erhöht werden, um den Quadratmeterpreis zu senken. Zum anderen soll geprüft werden, ob für das Projekt Fördergelder fließen könnten.

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Das Projekt Wohnen am Nordwall ist aus Sicht von Bürgermeister Theiß noch nicht gescheitert.

Quelle: Archiv (rg)

Stadthagen. Eine Anfrage diesbezüglich hat die Stadt beim Landesamt für regionale Entwicklung gestellt. Bürgermeister Oliver Theiß (parteilos) ist guter Dinge, dass die Doppelstrategie zum Erfolg führen wird.

Wohnungen für alle Bevölkerungsschichten

Bisher hatte die Wohnbau als potenzieller Investor dem Vorhaben an der Krummen Straße keine Chance eingeräumt, da nach dem bisherigen Kostenplan des Architekturbüros Steimle das Projekt nur bei einem Quadratmeterpreis von mehr als neun Euro wirtschaftlich tragbar wäre – solche Luxuswohnungen wären nach Ansicht von Wohnbau-Geschäftsführer Heinz-Helmut Steege jedoch nicht in Stadthagen vermarktbar. „Wir wollen Wohnbebauung realisieren, die für alle Bevölkerungsschichten zu bezahlen ist“, hatte Steege stets betont.

Steimle hat der Stadt nun zugesichert, erneut einen Kostenplan zu erstellen. Dieser rechnet mit größeren Gebäuden, in denen mehr Wohnungen Platz finden. Dies würde zwar zulasten des geplanten Innenhofes gehen, nach Ansicht von Theiß wäre das jedoch nicht so dramatisch. „Es geht dabei um wenige Meter, die das Wohngebäude tiefer in das Grundstück ragen würde.“

Theiß ist optimistisch

Trotz der Tatsache, dass die Wohnbau auf den ersten Kostenplan des Stuttgarter Architekturbüros monatelang hatte warten müssen, ist Theiß optimistisch, dass Steimle sein Versprechen einhält, „kurzfristig“ der Verwaltung die neuen Berechnungen auf den Tisch zu legen. Der Architekt sei schließlich extra nach Stadthagen gereist, um in einem Gespräch mit Verwaltung und Wohnbau eine Lösung zu erarbeiten.

Parallel läuft die Anfrage beim Landesamt auf Zuschüsse aus dem Fördertopf zum Denkmalschutz. „Allerdings haben wir das Problem, dass für das Projekt geplant ist, die alten Gebäude abzureißen“, dämpft Theiß die Zuversicht. Hinzu kommt, dass das einzige denkmalgeschützte Haus aus Kostengründen aus der Planung herausgenommen werden sollte.

Dennoch ist Theiß guter Dinge, dass das Projekt zur Belebung der Nordstadt wie geplant realisiert werden kann – zum von der hiesigen Wohnbau angestrebten Quadratmeterpreis von maximal sieben Euro. ber

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