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Stadt versucht, Unterbringung in Turnhallen zu vermeiden

Keine Einschränkungen für den Unterricht Stadt versucht, Unterbringung in Turnhallen zu vermeiden

In Stadthagen sollen Flüchtlinge vorerst nicht in Turnhallen untergebracht werden. Das erklärte Bürgermeister Oliver Theiß zumindest indirekt auf Anfrage der SN.

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Stadthagen. Theiß sagte: „Die Stadt Stadthagen wird alles versuchen, um die Nutzung von Turnhallen in städtischem Eigentum zur Unterbringung zu vermeiden.“ Auf Kreisebene wird derzeit mit dem Gedanken gespielt, Flüchtlinge auch in Turnhallen unterzubringen. Grund laut Kreisverwaltung: Das Land Niedersachsen hat die Zuweisungsquote für die kommenden Monate nahezu verdoppelt.

 Im Sozialausschuss des Landkreises hatte es dazu geheißen, im Schulsport solle es durch die Entwicklung keine Einschränkungen geben. Leidtragende seien aber die Vereine, für die man jedoch die Unannehmlichkeiten so gering wie möglich halten wolle. Für die Stadt Stadthagen erklärt Bürgermeister Theiß: „Die Aufrechterhaltung von Schul- und Vereinssport hat für uns eine sehr hohe Priorität.“

 Aktuell sind nach Angaben der Stadtverwaltung 147 Flüchtlinge in Stadthagen untergebracht. Eine Zuweisungspause habe das Land Niedersachsen bis zum 3. Januar eingelegt.

 Seit der Heranziehung der kreiseigenen Städte und Gemeinden durch den Landkreis Mitte Oktober habe die Stadt im Namen des Landkreises Mietverträge über vier Wohnungen für insgesamt 28 Personen abgeschlossen. Der Abschluss von Mietverträgen über Wohnraum für 46 Flüchtlinge stehe „unmittelbar bevor“.

 Derzeit befände die Stadt sich in Verhandlungen für Mietverträge bezüglich Wohnraums, in dem 26 Personen Platz finden sollen. Drei leer stehende städtische Wohnungen wären zudem ab Januar bezugsfertig. 21 Flüchtlinge sollen darin unterkommen.

 Darüber hinaus besichtige und prüfe die Stadtverwaltung aktuell Mietangebote für mehrere Wohnungen und Häuser. Weitere Angebote seien willkommen.

 Angebote für Wohnraum: Stadtverwaltung, Telefon (05721) 782175.  jcp

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